© Kurier/Gilbert Novy

Chronik Niederösterreich Krems
09/24/2021

Das Museum für Karikatur feiert 20. Geburtstag

Es ist das einzige Museum für satirische Kunst in Österreich. Insgesamt zeigte es bisher 92 Ausstellungen.

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Das Karikaturmuseum Krems wird 20. Das von Gustav Peichl alias „Ironimus“ geplante Haus ist am 29. September 2001 eröffnet worden. An der Gründung war auch Manfred Deix maßgeblich beteiligt. „Mit unseren bisher 92 Ausstellungen gewähren wir besondere Perspektiven sowohl auf das Zeitgeschehen als auch auf Künstlerinnen und Künstler“, sagte der künstlerische Direktor Gottfried Gusenbauer anlässlich des Jubiläums. „Rund 50.000 Menschen besuchen uns pro Jahr. Wenn ich durch das Museum gehe und waches Strahlen in den Augen dieser Personen bemerke, beflügelt das meine Arbeit“, führte Gusenbauer weiter aus.

Interview mit Gottfried Gusenbauer, Direktor des Karikaturmuseums Krems

Zusammenarbeit

Künstlerinnen und Künstlerteilen teilen ihren Blick auf das Karikaturmuseum Krems mit eigens angefertigten Zeichnungen zum 20-Jahr-Jubiläum. So werden Arbeiten von Michael Pammesberger, Margit Krammer, Oliver Schopf, Stephanie Wunderlich, Nicolas Mahler, Florian Satzinger u. a. als Countdown bis Mittwoch, 29. September, auf der Website www.karikaturmuseum.at /zeichnung-der-woche enthüllt.

Neben seiner Ausstellungstätigkeit setzt sich das Karikaturmuseum Krems in enger Zusammenarbeit mit den Landessammlungen Niederösterreich für die Bewahrung von Karikaturen ein. Laut einer Aussendung umfasst die Karikatursammlung des Landes NÖ mit einer Vielzahl an Werken von Gerhard Haderer, Erich Sokol sowie Bruno Haberzettl u. a. heute etwa 7.000 Originale „und stellt damit die größte ihrer Art in Österreich dar“. Die Erforschung dieser künstlerischen Dokumente stehe außerdem im Fokus der wissenschaftlichen Kooperation mit den Landessammlungen NÖ und der Donau-Universität Krems.

Im Rahmen des internationalen Austauschprogramms „Air – Artist in Residence Niederösterreich“ fördert das Karikaturmuseum Krems vor allem Künstlerinnen. Damit setze das Haus ein wichtiges Zeichen in der vor allem von männlichen Kunstschaffenden geprägten Karikaturszene, wurde in der Aussendung festgehalten. Zukunftsweisende und digitale Projekte werden seit 2018 mit dem Erich-Sokol-Preis gewürdigt.

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