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Chronik Niederösterreich Krems
11/26/2021

Biomasseheizkraftwerk Krems wächst zügig

Das Großprojekt der EVN läuft seit 10 Monaten. Die Zwischenbilanz kann sich sehen lassen.

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Auf der Baustelle des Biomasseheizkraftwerkes in Krems sind bereits große Fortschritte erkennbar. Zehn Monate nach dem Baustart zieht EVN Sprecher Stefan Zach eine erste Bilanz. Wir haben nach Fertigstellung des Fundaments und Einrichtung der Schalungselemente vor knapp zwei Wochen mit dem Hochbau der Wände begonnen und mittlerweile schon die Dachgleiche erreicht“, so Zach.

Innovativ gebaut

Dieser rasche Fortschritt ist einem innovativen Verfahren zur Errichtung der 30 Meter hohen Wände zu verdanken, der sogenannten "Gleitschalung". "Bei diesem Verfahren wird im Schichtbetrieb durchgehend 24 Stunden 7 Tage die Woche am Stück mit vorgewärmtem Beton gearbeitet. So kann eine hohe Qualität bei zugleich kurzer Bauzeit gewährleistet werden“, erklärt Stefan Zach.

Mit dem neuen Biomasseheizkraftwerk soll ab Anfang 2023 Ökostrom und Naturwärme aus der Region für die Region geliefert werden. Somit soll die starke Nachfrage nach Naturwärme in Krems gedeckt werden. Das Projekt soll zukünftig Ökostrom für umgerechnet 15.000 Haushalte und Naturwärme für umgerechnet 30.000 Haushalte liefern. Das entspricht einer CO2-Einsparung von rund 25.000 Tonnen pro Jahr.

Die Gesamtinvestitionen betragen rund 30 Millionen Euro, wovon mindestens die Hälfte aus Österreich kommen.

Erneuerbare Energie im Fokus

Schon seit vielen Jahren hat die EVN erneuerbare Energien, insbesondere im Wärmebereich, im Einsatz. Mit Partnern aus der Landwirtschaft und Sägeindustrie werden bereits 70 Biomasseanlagen in ganz Niederösterreich betrieben.

"Durch die enge Kooperation der EVN mit der regionalen Land- und Forstwirtschaft bleibt die Wertschöpfung der Region erhalten. Mit einem Einsatz von rund 2,0 Millionen Schüttraummeter Hackschnitzel ist die EVN der größte Naturwärmeversorger aus Biomasse in Österreich", heißt es von dem niederösterreichischen Energieversorger.

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