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© APA/HELMUT FOHRINGER / HELMUT FOHRINGER

Chronik Niederösterreich Krems
02/23/2021

22,4 Millionen Euro für Gemeinden im Bezirk Krems

Kommunalebene will mit Geldern von Bund und Land die heimische Wirtschaft ankurbeln.

von Sophie Seeböck

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Zwar wurde auf Bundes- und Landesebene der Schlachtplan gegen das Coronavirus entworfen, an vorderster Front wurde aber auf der Kommunalebene gekämpft. "Diese Krise ist nur gemeinsam auf allen Ebene zu bewältigen", ist der Gföhler Landtagsabgeordnete Josef Edlinger (ÖVP) sicher. "Ich habe großen Respekt vor den Bürgermeistern, die im letzten Jahr als Krisenmanager und erste Ansprechpartner eine wichtige Säule der Pandemiebekämpfung sind."

Gemeinden haben finanzielle Einbußen

Doch die Krise hat die Gemeinden selbst auch getroffen. Zwar würden die Rechnungsabschlüsse des vergangenen Jahres laut Edlinger noch laufen, doch Einbußen bei den Einnahmen aufgrund fehlender Kommunalsteuern und Ähnlichem, merke man auch bei der Investitionsbereitschaft. 

"In normalen Jahren investieren die 31 Gemeinden im Bezirk Krems insgesamt 35,8 Millionen Euro. Heuer wird dieser Wert erheblich niedriger ausfallen", so der Landtagsabgeordnete. Durch die von Bund und Land geschnürten Gemeindepakete soll die Bereitschaft nun aber wieder steigen. 

22,4 für regionalen Konjunktur-Aufschwung

Insgesamt 22,4 Millionen Euro werden dadurch den Gemeinden im Bezirk zur Verfügung gestellt. Die Gelder aus diesem Topf werden nach den im Ort gemeldeten Hauptwohnsitzern aufgeteilt.

Die Fördergelder sollen Investitionen auf der Kommunalebene finanzieren. Denn vor allem die Gemeinden seien eine entscheidende Triebkraft der regionalen Wirtschaft, heißt es seitens der Volkspartei des Bezirks. Mit Investitionen in die heimische Infrastruktur, wie die Erneuerung von Straßenbeleuchtungen oder den Ausbau der Gesundheitsversorgung, wolle man der Konjunktur wieder Aufschwung verleihen.

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