ÖVP-Bürgermeister Schmuckenschlager und FPÖ-Stadtrat Pitschko

© Stadtgemeinde Klosterneuburg / Stahl

Chronik Niederösterreich
12/09/2019

"KG" kommt: Klosterneuburg erhält doch eigenes Kfz-Kennzeichen

Nach zwei Jahren Kampf bekommt die Stadt vor den Toren Wiens ihren Willen - und damit eine eigene Nummerntafel.

von Andreas Puschautz

Von WU über TU zu KG: Der Kampf der Klosterneuburger um ein eigenes Kfz-Kennzeichen hat ein erfolgreiches Ende gefunden.

Wie Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager (ÖVP) Montag Mittag bekanntgab, können alle Bürger der Stadtgemeinde Klosterneuburg bald - konkret ab Anfang April - ihr Auto mit einem "KG"-Kennzeichen schmücken.

Das hätten jüngste Verhandlungen zwischen Bund und Gemeinde ergeben. Ihm, Schmuckenschlager, und FPÖ-Stadtrat Josef Pitschko sei es dabei gelungen, die Position Klosterneuburgs darzulegen und "dank der Unterstützung des Ministeriums in Folge einen Weg für eine eigene KfZ-Kennzeichnung für das Gemeindegebiet Klosterneuburgs" zu erwirken.

"Stadtrat Pitschko und ich drücken unisono unseren hohen Respekt gegenüber Minister (Andreas, Anm.) Reichhardt aus und bedanken uns für die offene und lösungsorientierte Unterstützung durch Nationalrat Johannes Schmuckenschlager und die zuständigen Mitarbeiter des Ministeriums", schrieb Bürgermeister Schmuckenschlager - übrigens der Zwillingsbruder des angesprochenen Nationalrats.

Nach zwei Jahren am Ziel

Die entsprechende 67. Novelle zur Kraftfahrgesetz-Durchführungsverordnung (KDV) werde "alsbald" kundgemacht, wurde dem KURIER im zuständigen Verkehrsministerium bestätigt. Wegen der nötigen Vorlaufzeiten für die Verwaltung und Versicherungen können die ersten "KG"-Tafeln aber erst Anfang April 2020 ausgegeben werden.

In einer Übergangsregelung blieben die Kennzeichen "WU“ (Wien-Umgebung) und "TU“ (Tulln) weiterhin gültig. Man könne aber bei aufrechter Zulassung die Zuweisung eines "KG“-Kennzeichens beantragen.

Bereits am 15. Dezember 2017 beschloss der Klosterneuburger Gemeinderat, die Forderung nach einem eigenen Kennzeichen an den zuständigen Minister zu richten. Die Unterstützung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) sei gegeben gewesen, wurde betont. Zwei Jahre später ist Klosterneuburg am Ziel.

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