Justizanstalt Wiener Neustadt: Mann randalierte in Zelle

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Der Algerier war bereits alleine untergebracht, die Besuchszeit wurde während des Zwischenfalls unterbrochen.

Wiener Neustadt. Ein randalierender Häftling sorgte Mittwochvormittag dafür, dass Besucher der Justizanstalt Wiener Neustadt kurzzeitig unterbrechen mussten. Laut Sprecher Christian Zamecnik wurde bei dem Zwischenfall niemand verletzt. Auch Besucher seien nicht in Gefahr gewesen.

Der Algerier, der erst vor wenigen Tagen in die Justizanstalt eingeliefert worden war, soll begonnen haben, zu toben und seinen Haftraum zu beschädigen. Der Mann war aufgrund gewisser Vorinformationen bereits alleine untergebracht gewesen. Fünf Justizwachebeamte brachten den randalierenden Häftling dann in einen anderen Raum, wo er sich beruhigte. Auch medizinisches Personal war alarmiert worden, wurde aber nicht benötigt. Laut Zamecnik ist das die Vorgehensweise, die bei solchen Zwischenfällen zu tragen kommt. Da für eine Verlegung eines psychsich auffälligen Häftlings mehr Personal benötigt wird, werde jenes aus der Besucherzone abgezogen, die Leute müssen in einen sicheren Wartebereich. Nach etwa 30 Minuten habe der Besuch aber fortgesetzt werden können, so der Sprecher.

( kurier.at , kaz ) Erstellt am 09.05.2018