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Herzstillstand beim Spaziergang: Frau starb im Helenental

Erkrankte Badenerin brach am Ufer der Schwechat zusammen. Reanimationsversuche blieben erfolglos.
Feuerwehrleute schirmen eine Unfallstelle neben einem Fluß ab

Dramatische Szenen spielten sich in der tropischen Hitze am Sonntagnachmittag am „Wegerl im Helenental“ bei Baden ab.Am bislang heißesten Tag des Jahres suchten unzählige Menschen Abkühlung am Schwechat-Fluss. 

So auch ein in Österreich lebendes chinesisches Ehepaar. Während des Spaziergangs stürzte die bereits erkrankte Frau jedoch und erlitt einen Herzstillstand.

Nachdem Ersthelfer die Rettungskette in Gang gesetzt hatten, eilten zahlreiche Einsatzkräfte der Rettung, Polizei und Feuerwehr sowie weitere Ersthelfer durch Auslösung der sogenannten „Lebensretter-App“ zur Unglückstelle. Die Freiwilligen Feuerwehren Baden, Weikersdorf und FF Baden-Stadt wurden zur Unterstützung des Rettungsdienstes bei einer Reanimation alarmiert.

Rasche Hilfe

„Da sich einige Kameraden der Feuerwehr Baden Weikersdorf gerade im Feuerwehrhaus aufhielten, als sie die Alarmierung erreichte, konnte das erste Fahrzeug innerhalb kürzester Zeit ausrücken“, berichtet Einsatzleiter Georg Mrvka. „Als wir die abgelegene Örtlichkeit auf dem Waldweg direkt neben dem Schwechat-Fluss zu Fuß erreichten, waren ein Rettungsteam vom Roten Kreuz samt Notarzt und einer privaten Ärztin sowie Einheiten der Polizei vor Ort.“

Die Feuerwehr errichtete einen Sichtschutz und half beim Transport von zusätzlichem Equipment aus dem weiter entfernt abgestellten Rettungsfahrzeug.

Rettungs- und Feuerwehrfahrzeuge parken an einer Straße

Ein Großaufgebot an Einsatzkräften kämpfte - vergeblich - um das Leben der Frau.

„In beiden Feuerwehren sind auch speziell ausgebildete Rettungssanitäter im Einsatz, die bei solch Szenarien dann eine sehr wertvolle Hilfe für die Rettungskräfte sind“, so Mrvka. „Aufgrund der vielen anwesenden Passanten, die sich im Nahbereich aufhielten, wurde auf die Abschirmung ein besonderes Augenmerk gelegt.“

Trotz aller Wiederbelebungsversuche konnte die Frau jedoch nicht mehr gerettet werden und verstarb vor Ort.

Seitens der Feuerwehr standen insgesamt 40 ehrenamtliche Helfer im Einsatz.

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