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Copilot schildert, wie Gyrocopter-Unfall in Seitenstetten passierte

Leistungsverlust des Motors zwang Piloten zu verhängnisvoller Bruchlandung. Kleinhubschrauber fing danach Feuer.
Gyrocopter brannte nach Notlandung aus.

Ein Defekt im Motor war am Dienstag der Grund für die verunglückte Notlandung eines Gyrocopters mit zwei Verletzten beim Flugplatz Seitenstetten im Bezirk Amstetten.  Wie die Landespolizeidirektion Niederösterreich am Mittwoch aufgrund von Aussagen des Copiloten des Kleinhubschraubers berichtete, führte starker Leistungsverlust des Motors zum nachfolgenden Unfall samt dem Brand des Fluggeräts.

Am Dienstag war, wie vom KURIER berichtet, gegen 13.30 Uhr Anzeige erstattet worden, dass vom Flugplatz Seitenstetten ein Gyrocopter abgehoben sei, kurz danach vom Piloten aber ein Notruf über eine Notlandung abgesetzt wurde. 

Copilot schilderte Unfall

Der 75-jährige Copilot aus dem Bezirk Wiener Neustadt gab gegenüber der Polizei an, dass es kurz nach dem Start zu einem Leistungsverlust des Motors gekommen sei. Aus diesem Grund habe der 70-jährige Pilot aus dem Bezirk Mödling versucht, einen Notlandeplatz zu erreichen, was ihm bei einer nahe gelegenen Wiese auch gelang.

Feuerwehrleute löschen Gyrocopter

Feuerwehrleute beim Löschen des brennenden Gyrocopters. 

Dabei wurde eine Notlandung mittels Autorotation des Tragschraubers eingeleitet.

Hartes Aufsetzen

Der Flugbegleiter berichtete weiters, dass es jedoch aufgrund der zu geringen Geschwindigkeit zu einem harten Aufsetzen aus einigen Metern Höhe gekommen sei. Der Copilot konnte den Gyrocopter selbstständig verlassen. Dann befreite er den schwer verletzten Piloten aus den Gurten seines Sitzes.

Keine Sekunde zu früh, denn unmittelbar danach begann der Kleinhubschrauber durch Selbstentzündung zu brennen.

Die Einsatzkräfte von fünf alarmierten Feuerwehren aus der Region konnten das Feuer aber rasch unter Kontrolle bringen und vollständig löschen.

Zwei Verletzte 

Der Pilot erlitt nach Polizeiangaben schwere und der Copilot leichte Verletzungen. Ersterer wurde vom Team des Rettungshubschraubers C15 in das Universitätsklinikum St. Pölten geflogen. Den leicht verletzten 75-Jährigen transportierte der Rettungsdienst nach der Erstversorgung ins Landesklinikum Amstetten. 

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