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Starkregen im Visier: NÖ testet mobiles Wetterradar

Starkregen und Hochwasser stellen Einsatzkräfte immer wieder vor Herausforderungen. Ein neues mobiles Radar soll künftig wertvolle Minuten bringen.
Vier Männer in Uniformen stehen auf einer Brücke und besprechen die Hochwassersituation am reißenden Fluss.

Nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre mit Starkregen, Gewittern und Hochwasser setzt Niederösterreich auf neue Technik im Katastrophenschutz.

Gemeinsam mit dem European Severe Storms Laboratory (ESSL) in Wiener Neustadt startet das Land ein Projekt zur Analyse eines mobilen Wetterradars. 

Das Ziel: Extreme Wetterereignisse sollen künftig schneller und genauer erfasst werden. Gerade bei lokalen Starkregenfällen, wie sie in den vergangenen Jahren immer wieder für Überflutungen sorgten, könnten mobile Radarsysteme eine wichtige Ergänzung sein.

Im Rahmen des Projekts wird geprüft, welche technischen Lösungen geeignet sind, wie die Geräte im Einsatz verwendet und wie die gewonnenen Daten in bestehende Prognose- und Warnsysteme eingebunden werden können. Auch mögliche Standorte und organisatorische Fragen werden untersucht. 

„Unser Land wird immer wieder von Naturkatastrophen getroffen. Moderne Forschung hilft uns dabei, Wetterlagen besser zu beobachten und die Reaktionszeit im Ernstfall zu erhöhen“, betont Landesvize Stephan Pernkopf (ÖVP). 

Das Vorhaben wird vom Land mit rund 60.000 Euro unterstützt.

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