Ulli Stanzer (m.) und ihre Mitstreiterinnen fingen den Vogel

© /Privat

Einsatz
09/26/2017

Entflogener Kakadu narrte stundenlang die Feuerwehr

Erst mit einem Trick wurde er erwischt.

Die Feuerwehr hatte keine Chance: Jedes Mal, wenn sie sich vorsichtig annäherte, flog der Vogel wieder davon. Vier Stunden lang versuchten sie es, dann gab man entnervt auf. Drei private "Vogeljäger" haben es schlussendlich doch geschafft.

Ein ganzes Wochenende hat der Rosakakadu Stockerau (Bezirk Korneuburg) in Bewegung gehalten. Der Vogel war bereits vor drei Wochen erstmals gesichtet worden, ist dann aber wieder "untergetaucht". Am Samstag war er dann wieder erblickt worden. Die Freiwillige Feuerwehr Stockerau hatte zwei Mal je zwei Stunden versucht, das Tier zu erwischen. "Ein Kakadu bleibt aber nicht sitzen und wartet, bis er gerettet wird. Er hat uns verschaukelt, immer gewartet bis wir ganz nah dran waren und ist dann weggeflogen", sagt Horst Gürsch von der FF.

Erst Ulli Stanzer und ihre zwei Freundinnen haben es dann schlussendlich am Montag geschafft, das Tier einzufangen. Eigentlich sind die drei darauf spezialisiert, Hunde zu suchen und zu sichern, aber es hat auch beim Vogel geklappt. "Wir haben in der Früh einen Käfig mit Futter hingestellt und ihn so hineingelockt. Als er drinnen war, haben wir mit einer Schnur die Tür zugemacht", sagt Stanzer. Dann haben sie der Veterinärmedizinischen Universität Wien den Vogel übergeben. "Er war schon ganz ausgemagert. Nachdem er einen Ring hat, sollten seine Besitzer ausgeforscht werden können", so Stanzer.

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