Dreier-Bündnis präsentierte mit Sparstift geschriebene Projekte
Stadtchef Krammer, die VBgm Wührer u. Bahr, StR. Dowalil (v.l.).
„Tun, was getan werden muss.“ So betitelte das in Waidhofen/Ybbs regierende Dreierbündnis eine Informationsveranstaltung zur Zukunft der Stadt. Weil man trotz eingeschränkter budgetärer Möglichkeiten ein halbes Jahr vor der Gemeinderatswahl dennoch mitteilen wollte, dass man wichtige Projekte verfolge, die den Menschen Nutzen bringen, lud die Stadtadministration zur Präsentation in den repräsentativen Kristallsaal im Schloss Rothschild.
Der Herbst wird wegen aufkommender Wahlkampfgelüste für das Dreiergespann unter Bürgermeister Werner Krammer (ÖVP), Vizebürgermeister Armin Bahr (SPÖ) und Baustadtrat Martin Dowalil (Liste Fufu) manche Prüfungen parat halten - der KURIER berichtete. Bei der montägigen Präsentation zeigte sich das Trio geeint.
„Wir haben einen klaren Plan für die Zukunft Waidhofens. Aufgrund der finanziellen Herausforderungen kann nicht alles, was wünschenswert wäre, sofort umgesetzt werden. Aber wir treffen jene Entscheidungen, die für die Zukunft unserer Stadt wirklich relevant sind“, versicherte Stadtchef Krammer. Aktuelle Entscheidungen sollen nicht nur heute, sondern auch in zehn, zwanzig oder dreißig Jahren noch einen Unterschied machen, erklärte er.
Langfristige Wirkung
Bei den Schwerpunkten würden die Investitionen langfristige Wirkung in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Sicherheit, Infrastruktur und Wirtschaft bescheren, stellten die drei auch Beispiele vor: Etwa im Schulbereich mit Millionenbauten in Konradsheim, Windhag und St. Georgen/Klaus.
Bei der medizinischen Versorgung hat die Stadt Partner zur Seite. Etwa mit der Sanierung des BVA-Therapiezentrums Buchenberg oder dem Neubau des NÖ Pflegezentrums, aber auch bei der Errichtung großer Arztpraxen in der City.
Mit der Erweiterung des Betriebsgebiets Gstadt wolle man weiters die Chance auf Weiterentwicklung und Wachstum schaffen, kündigten die Koalitionäre an. Und zum Thema Sicherheit führten sie die neuen Feuerwehrhäuser für die Wehren Waidhofen und Zell sowie Wirts ins Treffen. Die zehn wichtigsten Zukunftsprojekte werden nun im Waidhofner Rathaus ausgestellt.
Opposition in Wahlkampfstimmung
Indessen versucht die FPÖ bereits, den Wahlkampfgeist zu wecken. Auf Social Media wird gegen die Schutzzonenverordnung in der Altstadt gewettert oder die auf 47,9 Millionen Euro angewachsenen Schulden gegeißelt.
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