Chronik | Niederösterreich
03.12.2018

Drasenhofen: Waldhäusl will nicht zurücktreten

Die Asylunterkunft ist mittlerweile stillgelegt. Der FPÖ-Landesrat erwartet nicht, dass ihm Kompetenzen entzogen werden.

In der Diskussion um die Asylunterkunft Drasenhofen hat Landesrat Gottfried Waldhäusl ( FPÖ) am Montag Kritik und Rücktrittsaufforderungen zurückgewiesen. Das Quartier im Bezirk Mistelbach werde nach der Räumung am Freitag stillgelegt, wie auch der ORF NÖ berichtete.

Die Anzeige wegen Freiheitsentzugs gegen ihn halte er für kein Problem. Denn die Securities in Drasenhofen hätten nicht den Auftrag gehabt, die Jugendlichen festzuhalten, sagte der FPÖ-Politiker zu Ö1. Dass ihm die Kompetenzen entzogen werden könnten, erwartet er nicht: "Da habe ich keine Angst, dass mir das weggenommen wird, denn das wäre so, wie wenn man in die Steinzeit der Asyl- und Integrationspolitik zurückfällt."

Das Quartier in Drasenhofen werde auf Eis gelegt, könne aber bei Bedarf jederzeit aktiviert werden, hieß es aus dem Büro von Waldhäusl.