© Bundesheer/Peter Lechner

Chronik Niederösterreich
03/15/2021

Der erste Falke des Heeres wurde bereits modernisiert

Die 19 Jahre alte "Black Hawk"-Flotte des Heeres wird runderneuert. 48 Millionen Euro werden investiert.

von Johannes Weichhart

Sie sind hochgebirgstauglich, werden von zwei Triebwerken mit je 1.940 PS angetrieben und können bei nahezu jeder Witterung bis zu 500 Kilometer weit fliegen – die „Black Hawk“-Flotte des Bundesheeres gilt als Herzstück der fliegenden Truppe.

Derzeit werden die Hubschrauber S-70 einer dringenden Modernisierung unterzogen, bei einem Gerät wurde dieses Cockpit-Update bereits durchgeführt. Die neuen Fähigkeiten beinhalten unter anderem die Integration des Behördenfunks, ein Helmvisier und GPS-gestützte Anflugverfahren.

„Die Modifizierung der bewährten Black Hawks stellt einen wesentlichen Fortschritt dar. Damit ist der Einsatz für die nächsten Jahrzehnte sichergestellt und wir können in Zukunft die Hilfe aus der Luft noch besser gewährleisten“, sagte Verteidigungsministerin Klaudia Tanner bei der Übergabe eines Fluggerätes am Fliegerhorst „Brumowski“ in Langenlebarn in Niederösterreich. Insgesamt wurden 48 Millionen Euro in die Modernisierung investiert.

Katastrophe von Galtür

Der Erstflug des „Black Hawk“-Hubschraubers in Österreich erfolgte am 21. September 2002. Die ersten dieser Militärhubschrauber wurden in Folge der Katastrophe von Galtür beschafft. Drei zusätzliche S-70 (Kostenpunkt 62 Millionen Euro) sollen im kommenden Jahr zugeliefert werden. Die Auftragsbestätigung erfolgte bereits 2019, damals noch unter Minister Mario Kunasek. Stationiert bleibt die gesamte Flotte laut Bundesheer in Langenlebarn.

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