© Katharina Zach

Interaktiv
12/11/2020

Corona-Massentests: Mistelbach top, letzter Platz für Amstetten

Bei den Voranmeldungen für die Covid-Massentestungen zeigt sich in NÖ ein sehr unterschiedliches Bild. Vor allem Amstetten hat noch viel Aufholbedarf.

von Martin Gebhart , Laura Schrettl

Im Vorfeld ist massiv für die Corona-Massentestungen am Samstag und am Sonntag in Niederösterreich geworben worden. Etwa mit Schauspielerin und Intendantin Kristina Sprenger. Sie sagt: „Ich gehe natürlich auch testen. In meinem Beruf habe ich viel Kontakt mit Menschen, und da ist mir die Sicherheit wichtig.“ 

Noch am Freitag folgten dann Ärzte, die einen Appell an die Bevölkerung richteten. Darunter Professor Christoph Hörmann vom Universitätsklinikum St. Pölten. Seine Botschaft: „Um die Situation auf der Intensivstation zu entspannen, ist eine tägliche Neuinfektionszahl kleiner Tausend anzustreben. Massentest haben den Vorteil, bislang nicht erkannte, aber infektiöse Personen zu identifizieren. Auch wenn der Prozentsatz scheinbar gering ist, ist doch die absolute Zahl, die dann doch mehrere Tausend betrifft, eine Größe, die Sinn macht entdeckt zu werden. Diese Personen, wenn sie dann in Quarantäne gehen, verhindern eine weitere Ausbreitung des Virus.“ Für die Tests warb auch Patientenanwalt Gerald Bachinger

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Nur ein Bezirk über 40 Prozent 

Dennoch bleiben die Anmeldungen zu den Tests  teilweise noch hinter den Erwartungen. Positiv sticht jedenfalls der Bezirk Mistelbach hervor, wo sich 41 Prozent der Bevölkerung (Personen über 6 Jahre) bereits angemeldet haben. Über 30 Prozent schaffen es mit Stand Freitag, 20 Uhr, nur noch die Bezirke Korneuburg, Scheibbs, Bruck an der Leitha, Mödling, Hollabrunn, Horn, St. Pölten (inklusive Landeshauptstadt) und Gänserndorf. Am Tabellenende findet sich der Bezirk Amstetten mit lediglich 22 Prozent. Nur knapp davor mit 24 Prozent sind die beiden Waldviertler Bezirke Waidhofen an der Thaya und Gmünd zu finden. Und Neunkirchen mit 25 Prozent.

Es gab am Freitag dann noch einmal  einen gemeinsamen Aufruf von Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf (ÖVP) und Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ): „Die Tests sind ein wichtiger Baustein, um aus der Pandemie herauszukommen.  Mit den Flächentests wollen wir Infektionsketten erkennen und brechen. Deshalb: Setzen Sie ein Zeichen des Zusammenhalts. Machen Sie mit, retten Sie Leben!“  

Die Appelle dürften doch gefruchtet haben, denn zwischen 12 und 20 Uhr hatten die Anmeldungen insgesamt stark zugenommen.

Getestet wird heute und morgen in allen Gemeinden von 8 bis 18 Uhr, in Wiener Neustadt sind die Teststraßen bis zum 15. Dezember offen.

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