Mächtiger Holzhaufen neben Wald stand bei Sindelburg in Vollbrand
Das Holzlager stand beim Eintreffen der Feuerwehr bereits in Vollbrand.
Ein lichterloh brennender mächtiger Holz- und Reisighaufen holte im Bezirk Amstetten in der Nacht auf Donnerstag etliche Dutzend Feuerwehrleute aus den Betten. Insgesamt 12 Feuerwehren rückten zu dem Großbrand zwischen Oed und Sindelburg aus.
Großalarm
Das aus bislang unbekannter Ursache ausgebrochene Feuer wurde kurz vor Mitternacht gemeldet. Beim Eintreffen am Einsatzort stand der Reisigberg bereits in Vollbrand, berichtete die Feuerwehr Oed-Markt. Weil auch gleich neben dem Brandherd ein Wald angrenzte und aufgrund der Trockenheit auch ein Übergreifen der Flammen drohte, wurde von der Bezirksalarmzentrale Amstetten die Einsatzstufe von B2 auf B3 erhöht. Die Einsatzleitung hatte die FF Sindelburg (Gemeinde Wallsee) inne.
Die Flammen wurden mithilfe mehrerer Löschleitungen niedergerungen.
Insgesamt zwölf Feuerwehren rückten mit Tanklöschfahrzeugen an, um das Feuer niederzuringen. Auch die Feuerwehren Amstetten und St. Valentin wurden mit ihren Großlöschfahrzeugen angefordert. Löschwasser transportierten die Einsatzkräfte per Pendelverkehr zur Brandstätte. Das Feuer konnte mit vereinten Kräften gelöscht werden.
Glutnester
Es dauerte allerdings Stunden, bis das Kommando Brand aus gegeben werden konnte. Mit schweren Gerätschaften musste der Holzhaufen auseinandergezogen werden, um die Glutnester freizulegen und löschen zu können. Der angrenzende Wald blieb unbeschadet. Die Ermittlung der Brandursache liegt nun bei der Polizei.
Im Einsatz standen die Freiwilligen Feuerwehren Sindelburg, Oed-Markt, Zeillern, Wallsee, Amstetten, Aukental, Wolfsbach, Strengberg, Meilersdorf, Sankt Valentin, Aschbach-Markt und Edla-Boxhofen sowie das Rote Kreuz und die Polizei.
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