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Explosionsalarm wegen brennender Gasflasche in Wiener Neustadt

Feuerwehr kühlte brennende Gasflasche in Werkstatt. Spezialeinheit Cobra entlüftete sie durch gezielte Schüsse.
Eine brennende Gasflasche.

Der Brand einer Acetylen-Gasflasche führte am Mittwochvormittag zu einem Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Wiener Neustadt - aber auch des Einsatzkommandos Cobra. 

Nachdem die Flasche in einer Werkstätte zu brennen begonnen hatte, wurde sie durch die Feuerwehr zunächst gekühlt und anschließend im Freien gezielt durch Schüsse entlüftet. Dadurch konnte die Explosionsgefahr gebannt werden.

Mitarbeiter des Betriebes hatten gegen 10.50 Uhr per Feuerwehrnotruf einen Flammenschlag aus dem Ventil einer Acetylenflasche gemeldet. Die Freiwillige Feuerwehr Wiener Neustadt kühlte die Flasche aufgrund der Gefahr einer unkontrollierten Umsetzung des explosionsfähigen Gases noch in der Werkstatt aus einer Deckung heraus. 

Entlüftung durch Einschusslöcher

Nachdem die Temperatur der Flasche etwas gesenkt werden konnte, brachten die Feuerwehrleute die brennende Flasche ins Freie. Dort warteten bereits Spezialisten des Einsatzkommandos Cobra. Präzisionsschützen der Spezialeinheit gaben im Freien mehrere Schüsse auf die brennende Flasche ab. Durch die Einschusslöcher konnte der in der Flasche aufgebaute Druck kontrolliert abfließen und das Gas ausbrennen.

„Das Vorgehen ist eigentlich Standard bei derartigen Einsätzen“, sagt Einsatzleiter und Feuerwehrkommandant Christian Pfeiffer. „Wichtig ist, dass die Flasche gekühlt wird, damit der Druck nicht weiter steigt. Die größte Gefahr ist hier immer, dass die Flasche bersten könnte, wenn der Druck zu hoch wird.“

Nach etwa zwei Stunden war die Gefahr gebannt und die Einsatzkräfte konnten wieder einrücken.

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