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Chronik Niederösterreich
11/10/2021

Aufregung um Landesklinikum Waidhofen: Gerüchte über Schließung von Abteilungen

Von Chirurgie und Urologie ist die Rede – Landesgesundheitsagentur dementiert.

von Marlene Penz

Vor sechs Jahren sorgte die Nachricht, dass die Gynäkologie und Geburtenstation des Landesklinikums Waidhofen an der Thaya geschlossen und nach Zwettl übersiedeln wird für Empörung und Proteste. Mittlerweile hat man sich arrangiert.

Doch nun macht die Runde, dass weitere Abteilungen geschlossen werden sollen. Die Rede ist von Chirurgie und Urologie – Letztere soll nach Horn verlegt werden.

Prompt reagierte die SPÖ auf die Gerüchte. Karin Scheele, Gesundheitssprecherin der SPÖ und Josef Wiesinger, Landtagsabgeordneter der Region, richten sich an die politischen Verantwortlichen: „In Zeiten einer Gesundheitskrise an der Demontage des niederösterreichischen Gesundheitssystems zu arbeiten ist ein Skandal. Die Bürgerinnen und Bürger des Waldviertels wollen Antworten und wir verlangen von Landeshauptfrau-Stellvertreter Pernkopf eine klare Stellungnahme.“

Erweiterung

Auf KURIER-Nachfrage heißt es aus dem Büro Pernkopf, dass an den Gerüchten nichts dran sei. Auch von der NÖ Landesgesundheitsagentur (LGA) gibt es ein Dementi: „Es gibt derzeit keine Überlegungen zu einer Schließung der Chirurgie am Standort Waidhofen/Thaya, auch nicht zur Verlagerung der Urologie.“ Eine Sprecherin gab schriftlich sogar an, dass es vielmehr Gespräche über eine Erweiterung des Versorgungsauftrags des Landesklinikum Waidhofen an der Thaya gebe. Aktuell prüfe die LGA diese gemeinsam mit der Geschäftsführung Gesundheit Waldviertel GmbH, der Kollegialen Führung und der Standortleitung Waidhofen/Thaya. „Dabei findet auch der aktuelle Trend zu mehr tagesklinischer und ambulanter Versorgung Berücksichtigung“, heißt es in dem Schreiben. Was das nun genau bedeute, wurde vorerst nicht beantwortet. M. Penz

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