Mayday, Mayday: Übung um brennenden Notarzthubschrauber

Die 16-köpfige Betriebsfeuerwehr im Klinikum Amstetten übte dramatischen Ernstfall.
Brnadübung mit Rettungshubschrauber

Schwierigen Herausforderungen stellt sich die neu aufgestellte Betriebsfeuerwehr des Landesklinikums Amstetten im Rahmen von Einsatzübungen. Der Brand eines Rettungshubschraubers samt mehrfacher Menschenrettung am Landeplatz des Klinikums wurde nun gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Amstetten in einer Übung gemeistert.

Die oft auch mehrmals am Tag landenden Rettungshubschrauber regten die Verantwortlichen der Spitalsfeuerwehr zu dem Übungsszenarium an. Annahme war ein Zwischenfall bei der Landung eines Rettungshubschraubers, in dessen Folge es zu einem Absturz kam. Dabei brach am Hubschrauberlandeplatz ein Brand aus, und vier Personen wurden verletzt – drei Personen wurden unter Trümmerteilen des Hubschraubers eingeklemmt, eine weitere war aus dem Luftfahrzeug geschleudert worden.

Die Betriebsfeuerwehr des Klinikums, als örtlich zuständige Einsatzorganisation, traf als erste Einheit am Übungsort ein. Erst Anfang April haben 16 Mitglieder der Sicherheitseinheit die Truppmann-Prüfung bei der Feuerwehr abgelegt.

Löscheinsatz beim Übungsobjekt

Löscheinsatz beim Übungsobjekt.

Bei der aktuellen Übung führte der Einsatzleiter umgehend die Lageerkundung durch und stellte fest, dass eine Person unter abgegerissenen Hubschrauberteilen eingeklemmt war. In diesem Bereich hatte sich bereits ein Brand entwickelt. Die zweite verletzte Person befand sich unter dem Hubschrauber, auch hier sorgte bereits das Feuer für zusätzliche Gefahr.

Retten verletzter Personen

Das Retten verletzter Personen wurde geübt.

Unverzüglich wurden Löschmaßnahmen eingeleitet und die Menschenrettung durchgeführt. Die beiden verletzten Personen konnten rasch geborgen und versorgt werden. Mit einem massiven Löschangriff wurde auch der Brand gelöscht.

Realitätsnahe Übungen, wie diese, haben hohen Stellenwert, um im Ernstfall rasch, koordiniert und effizient arbeiten zu können. "Regelmäßige Übungen sind unerlässlich, um die Zusammenarbeit zwischen den Einsatzkräften zu stärken und Abläufe zu optimieren. Nur so können wir im Ernstfall bestmöglich helfen“, betonten Dominik Golser, der Kommandant der Betriebsfeuerwehr und sein Stellvertreter und technischer Leiter im Spital Mathias Dammelhart.

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