Hochbärneck: Almhaus öffnet mit neuer Pächterin
Martina Karl (re.) ist die neue Pächterin am Hochbärneck. Erika Pieber (li.) legt die Pacht nach 26 Jahren zurück.
Das Almhaus am Hochbärneck in St. Anton an der Jeßnitz (Bezirk Scheibbs) startet mit August mit einer neuen Pächterin: Martina Karl übernimmt gemeinsam mit ihrem Mann den Betrieb und möchte den beliebten Ausflugsort mit viel Herzblut weiterführen.
Erika Pieber führte das Almhaus 26 Jahre lang, für sie geht es in die Pension.
Ein Herzensprojekt
Für Karl ist die Übernahme ein echtes Herzensprojekt. „Wir sind mit dem Hochbärneck schon immer sehr verbunden, wir sind selbst hier im Ort zu Hause. Zuerst haben wir gesagt: Wir schauen uns das einfach einmal an. Aber die Idee hat uns dann nicht mehr losgelassen“, erzählt sie. Gemeinsam mit ihrem Mann, der sie tatkräftig unterstützt, wagt sie nun den Schritt in die Selbstständigkeit als Pächterin des Almhauses.
Für Bürgermeister Manfred Zellhofer (ÖVP) ein erfreulicher Schritt, das Almhaus ist für die Gemeinde wichtig. „Es ist ein Top-Ausflugsziel und steht im Besitz der Gemeinde. Die Einnahmen sind wichtig, gleichzeitig war uns aber auch ein großes Anliegen, dass die Einheimischen das Almhaus weiterhin nutzen können“, betont er.
Besonders der kleine Saal sei für Veranstaltungen und das Gemeindeleben von großer Bedeutung. Dass die neuen Pächter aus dem Ort stammen, freue ihn umso mehr.
Das Almhaus bietet Platz für bis zu 140 Gäste und ist ein beliebter Treffpunkt für Einheimische sowie Wanderer.
Viel Zuspruch
Schon in den ersten Tagen hat Karl von allen Seiten Zuspruch erhalten, erzählt sie. „Wir werden von der Bevölkerung, der Vorpächterin und auch von der Gemeinde sehr positiv aufgenommen. Das motiviert uns natürlich sehr“, sagt Karl. Derzeit sei das Paar täglich vor Ort, um die letzten Vorbereitungen für den Start zu treffen. „Wir sind in den Startlöchern.“
Bereits einen Tag nach der Eröffnung, am 14. August, steht mit einem besonderen Abendprogramm das erste Highlight bevor. In Zusammenarbeit mit der nahegelegenen Sternwarte gibt es zunächst eine Jause im Almhaus, anschließend wird gemeinsam der Sternenhimmel beobachtet und erklärt. Am 15. August folgt schließlich das offizielle Eröffnungsfest mit musikalischer Umrahmung. Geöffnet ist das Almhaus künftig das ganze Jahr über. Ruhetage gibt es jeweils von Montag bis Mittwoch.
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