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Chronik Burgenland
02/06/2021

Burgenland: Tourismus-Öffnung in Thermen testen

Burgenland bietet sich als Testregion für ganz Österreich an und fordert ersten Öffnungsschritt im Fremdenverkehr am 1. März

Der Ruf nach ersten Öffnungsschritte im Fremdenverkehr mit 1. März kommt aus dem Burgenland. Im Gegenzug würde man als Testregion fungieren. „Wir bieten der Bundesregierung unsere Hilfe an, Daten für eine gut geplante und schrittweise Öffnung der Hotellerie nach dem Lockdown zu bekommen“, sagt Landeshauptmann Hans Peter Doskozil und erklärt: „Wir im Burgenland sind bereit, mit unseren Thermenhotels als Testgebiet zu agieren und wertvolle Informationen zu liefern, die für eine weitere Strategie für ganz Österreich nötig und hilfreich sind. Klar ist jedenfalls, dass der Tourismus endlich eine Perspektive braucht“.

Die Betriebe im Burgenland hätten in den vergangenen Monaten viel Arbeit in praxistaugliche Sicherheitskonzepte gesteckt. so Doskozil und Tourismus-Geschäftsführer Didi Tunkel. Neben umfassenden und engmaschigen Test der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sei es „wichtig, dass das Testen für die Gäste kostenlos und unkompliziert sein soll“. Laut Tunkel sind Teststraßen in Gehdistanz zu den Thermenhotels oder auf den Parkplätzen vorgesehen. Das Ergebnis komme per SMS, danach folge der Check-in im Hotel oder der Thermeneintritt. Die Gültigkeit für den Test gibt Tunkel mit der Dauer des Aufenthaltes an.

„Übersichtliche Zahl“

„Wir sind für eine Öffnung mit Augenmaß. Daher sind wir auch gerne bereit, den Vorschlag von Burgenland Tourismus, in unserem Bundesland die hervorragenden Sicherheitskonzepte im laufenden Betrieb zu testen, voll und ganz zu unterstützen“, so Doskozil. So könne man die Kosten der Corona-Testungen in den Tourismusgemeinden in der Testphase übernehmen. Danach sieht Doskozil bezüglich Testkosten den Bund gefordert.

Für das Burgenland als Testmarkt spreche laut Tunkel vor allem die gut mögliche Abgrenzbarkeit der Betriebe. Der Tourismus-Chef schlägt auch nicht pauschal eine Öffnung vor. Es gehe „um eine übersichtliche Zahl“ von Beherbergungsbetrieben. „Wir sind gegen eine Ho-Ruck-Aktion“, so Tunkel. „Es macht keinen Sinn, unüberlegt zu schnell zu öffnen und sehenden Auges in den nächsten Lockdown zu laufen. Aber es macht auch keinen Sinn, tatenlos zu warten.“

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