Die SPÖ-Zentrale heißt jetzt "Theodor-Kery-Haus"
Ein Name mit Geschichte: Die SPÖ erinnert mit ihrer Zentrale an Theodor Kery.
Die Landesparteizentrale der SPÖ Burgenland in Eisenstadt ist am Donnerstag offiziell in „Theodor-Kery-Haus“ umbenannt worden. Grundlage für die Entscheidung war eine Mitgliederbefragung, bei der sich die Sozialdemokraten für diese Würdigung ausgesprochen hatten.
Im Rahmen eines Festakts wurde zudem eine Gedenktafel für den früheren Landeshauptmann Theodor Kery enthüllt. Kery war von 1966 bis 1987 im Amt.
Landesrat Heinrich Dorner hob in seiner Rede die Bedeutung Kerys hervor: „Theodor Kery hat das Burgenland in seiner über 20-jährigen Amtszeit entscheidend geprägt.“ Unter seiner Führung habe sich das Land von einer strukturschwachen, agrarisch geprägten Region zu einem Bundesland im Aufbruch entwickelt.
Auch SPÖ-Landesgeschäftsführer Friedrich Radlspäck verwies auf die langfristigen Auswirkungen von Kerys Politik. Dieser habe zentrale Grundlagen für den wirtschaftlichen Aufschwung gelegt. Landesgeschäftsführer Kevin Friedl betonte die Rolle der SPÖ als prägende politische Kraft im Burgenland.
SPÖ Burgenland benennt Parteizentrale in Eisenstadt in „Theodor-Kery-Haus“ um.
Für persönliche Worte sorgte auch die Familie Kery. Seine Urenkelin Viktoria Lehrner-Fabes erinnerte an ihn als bodenständigen Menschen mit klaren Werten.
Im Anschluss an den Festakt wurde zu einem Tag der offenen Tür in die Parteizentrale geladen.
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