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Schloss Tabor setzt auf Strauss, Austropop und Kulinarik

Von der Operette auf hoher See bis zum Austropop-Abend unter freiem Himmel: Schloss Tabor baut seinen Kultursommer weiter aus.
Eine goldene Figur spielt Geige in einer Glaskugel, die mit roter Flüssigkeit und Blasen gefüllt ist.

Schloss Tabor in Neuhaus am Klausenbach präsentiert 2026 erneut ein breites Kulturprogramm zwischen Operette, Austropop, Theater und Kulinarik. Im Mittelpunkt des Kultursommers steht Johann Strauss’ Operette „Wiener Blut“, die von 5. bis 16. August gespielt wird.

Generalintendant Alfons Haider stellte das Programm gemeinsam mit Landesrat Leonhard Schneemann, KBB-Geschäftsführerin Claudia Priber, Regisseurin Rita Sereinig, dem musikalischen Leiter Peter Sommerer sowie den Solisten Friederike Meinke und Michael Heim vor. Schneemann sprach von einer Verbindung aus „großer Musiktradition mit zeitgemäßer Unterhaltung“.

Operette auf einem Kreuzfahrtschiff

Für „Wiener Blut“ setzt Schloss Tabor auf eine ungewöhnliche Inszenierung. Die Handlung rund um Graf Zedlau und gesellschaftliche Verwicklungen wird nicht im historischen Wien erzählt, sondern auf ein Kreuzfahrtschiff verlegt. Der Wiener Charme und die bekannten Strauss-Melodien sollen dabei erhalten bleiben.

Drei Personen stehen lächelnd hinter einem detailreichen Schiffsmodell auf einem Tisch vor weißer Wand.

Die Operette von Johann Strauss steht im Zentrum des Kultursommers 2026.

Regie führt Rita Sereinig, die bereits 2025 mit der „Großen Robert Stolz Revue“ auf Schloss Tabor vertreten war. Das Bühnenbild gestaltet erstmals Hans Kudlich, die musikalische Leitung übernimmt erneut Peter Sommerer. Zum Ensemble zählen unter anderem Verena Barth-Jurca, Lena Stöckelle, Martin Mairinger, Horst Lamnek, Christian Tschelebiew und Michael Heim.

Wegen der starken Nachfrage wurde bereits eine Zusatzvorstellung angesetzt. „Wiener Blut“ wird zusätzlich am 11. August 2026 gespielt.

Austropop und Theater

Der Kultursommer beginnt bereits am 20. Juni mit dem Mittsommernachtsfest und der Band The Bad Powells. Am 17. Juli treten die Global Kryner mit ihrer „2nd Love Tour“ auf. Am 22. August folgen Monti Beton & Johann K., einen Tag später gastieren Wolfgang Ambros & Mr. Bojangles im Schlosshof.

Vierzehn Personen stehen lächelnd in einem sonnigen Innenhof mit weißen Arkaden und Blumen.

Das Kulturzentrum in Neuhaus am Klausenbach präsentiert 2026 Operette, Konzertabende und ein neues Festspielbuffet.

Von 27. August bis 6. September zeigt das Uhudlerlandestheater unter der Intendanz von Martin Weinek „Orpheus – Wo geht’s denn hier zur Unterwelt?“. Den Abschluss bildet am 19. und 20. September das Festival „Sterz, Sturm & Strudel“.

Neu ist 2026 auch ein Festspielbuffet. Besucher sollen vor den Vorstellungen regionale Küche vom Kollerwirt genießen können. Damit erweitert Schloss Tabor sein Angebot um einen kulinarischen Schwerpunkt und will sich weiter als Kultur- und Begegnungsort im Südburgenland positionieren.

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