Planer für Krankenhaus Oberwart noch 2015

Krankenhaus Oberwart…
Foto: /Roland Pittner Der Neubau kommt, verzögert hat ihn ein Rechtsstreit mit einem Planerkommt, verzögert hat ihn ein Rechtsstreit mit einem Planer

Die Klage eines Bewerbers sorgte für Verzögerung bei dem 150 Millionen Euro teuren Projekt.

Das Krankenhaus Oberwart soll neu gebaut werden, vor der Landtagswahl hagelte es Kritik gegen den damaligen zuständigen Landesrat Peter Rezar, ÖVP und Neos sprachen von Intransparenz bei der Planung und einem möglichen Millionengrab. Passiert ist seit damals baulich nichts, auch sonst ist es eher still geworden, um das größte Projekt des Landes. In Oberwart und Umgebung glaubten viele schon nicht mehr an das Projekt. Die Agenden von Rezar hat Norbert Darabos übernommen, er habe solche Gerüchte ebenfalls schon gehört und sie seien haltlos.

"So wie das Projekt in einem Regierungsbeschluss besprochen wurde, so soll es auch umgesetzt werden", erklärt der Soziallandesrat im KURIER-Gespräch. Bisher gab es nur spärliche Informationen rund um das Krankenhausprojekt. Grund waren Verzögerungen bei der Ausschreibung des Generplanungsunternehmens, erklärt Darabos. "Es gab frühere Geschäftsbeziehungen zwischen einem Bewerber und einer Person, die die Auswahl treffen sollte", sagt Darabos. Der Bewerber wurde vom Bieterverfahren ausgeschlossen und reichte Klage dagegen ein. "Das war noch vor meiner Zeit, als das passiert ist, vor etwa drei Wochen entschied das Gericht, dass der Ausschluss rechtens war und es hat keine aufschiebende Wirkung mehr", sagt Darabos.

Auswahl

Derzeit sind noch sechs Bewerber in der engeren Auswahl für den Generalplaner des neuen Krankenhauses samt Logistikzentrum. Mit einer Entscheidung rechnet Darabos noch in diesem Jahr. Danach können die Planungsarbeiten starten und eine Ausschreibung für einen Generalunternehmer. "Wir wollen Kostensicherheit und knapp unter 150 Millionen Euro bleiben", sagt der Soziallandesrat.

Das neue Krankenhaus soll 2021 für die medizinische Versorgung im Bezirk Oberwart zuständig sein. So fern es keine weiteren Verzögerungen gibt.

(kurier) Erstellt am
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