© Rotes Kreuz

Chronik Burgenland
06/15/2019

Nova Rock: Rotes Kreuz wegen Hitze im Dauereinsatz

Das Rote Kreuz hatte vor allem wegen der Hitze über 2.000 Einsätze. 100 Diebstahlsanzeigen gingen bei der Polizei ein.

von Claudia Koglbauer-Schöll

Nicht nur die Bands, auch die Sonne heizte den Besuchern auf den Pannonia Fields am Samstag ordentlich ein. Die hohen Temperaturen machten aber nicht nur den Besuchern zu schaffen, sondern hielten auch die Einsatzkräfte auf Trab. Für das Rote Kreuz blieb die Zahl der zu versorgenden Patienten erwartungsgemäß hoch.

"Heute hatten wir zwar aufgrund der Hitze viele Versorgungen, die meisten Behandlungen waren wie bereits in den Tagen zuvor aber alltägliche Wehwehchen", schildert Thomas Horvath vom Roten Kreuz Burgenland. "Ohrenschmerzen, Halsschmerzen, leichte Verbrennungen oder Sonnenbrände, Verbandswechsel nach bereits erfolgten Versorgungen. Außerdem macht sich die Hitze durch Kreislaufprobleme und Dehydration bemerkbar."

Nach der Verabreichung von Getränken oder Infusionen könnten die Patienten das Sanitätszelt aber meist rasch wieder verlassen, sagt Horvath.

Einsatzzahlen

Von Dienstagabend bis Samstagnachmittag wurden von den Einsatzkräften des Roten Kreuzes mehr als 2.000 Patienten behandelt. 50 Personen wurden laut Rotem Kreuz zur weiteren Abklärung bzw. Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. In den meisten der Fälle handle es sich um "röntgentechnische Abklärungen". "Die meisten Patienten sind wieder am Gelände“, sagte Horvath. In der Regel werden die Patienten in das Krankenhaus Kittsee gebracht, das während des Festivals als Schwerpunktkrankenhaus fungiere.

An den Konzerttagen sind pro Schicht rund 120 Sanitäter und bis zu 12 Ärzte im Einsatz.

 

Handydiebe

Das Festival sei bisher "im Großen und Ganzen reibungslos und ohne gröbere Zwischenfälle über die Bühne gegangen", sagt Polizeisprecher Jürgen Mayer zum KURIER. Tätliche Auseinandersetzungen sein bislang nicht gemeldet worden. Allerdings seien bis Samstag  rund 100 Diebstähle angezeigt worden. "Meist handelt es sich um Mobiltelefone oder Geldbörsen sowie um Wertgegenstände, die aus den Zelten gestohlen werden".

Die polizeilichen Tätigkeiten laufen weiter wie bisher. So führe etwa die Landesverkehrsabteilung laufend Kontrollen bei der Abfahrt vom Gelände durch.

 

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