Viktoria und ihre Freundinnen suchen Abkühlung im Planschbecken. "Wir haben uns sehr gut vorbereitet."

© KURIER/Natascha Marakovits

Burgenland
06/12/2015

Nova Rock: 35 Grad heizen den Fans ein

Planschbecken, Spritzpistolen und Wasser sind beim Festival heiß begehrt.

von Natascha Marakovits, Raffaela Lindorfer

Planschbecken, Kühlschränke, Spritzpistolen und Wasser, soviel man schleppen kann. Das Nova Rock verlangt dieser Tage den Besuchern einiges ab. Haben sie doch nicht nur das übliche Festival-Equipment zu schleppen, sondern müssen sich gleichzeitig auch auf das bisher heißeste Wochenende dieses Jahres einstellen.

"Tropennächte"

Bis zu 35 Grad soll es dieser Tage im Nordburgenland, in Wien und im Waldviertel heiß werden. Der morgige Sonntag wäre dann der bisher heißeste Tag des Jahres. Heiß werden auch die Nächte – Meteorologen sprechen von "Tropennächten", erklärt Clemens Teutsch-Zumtobel vom Wetterdienst Ubimet: "Das sind Nächte, in denen es nicht unter 20 Grad abkühlt. Bei dieser Hitze sind Wärmegewitter am Abend auch im Flachland möglich."

Dementsprechend haben sich die Rockfans vorbereitet: "Wir haben uns natürlich informiert, wie das Wetter wird und alles eingepackt, was kühlen kann. Also ein Planschbecken, einen Kühlschrank, Wasserspray, eine Spritzpistole, viele Wasserflaschen und natürlich gute Laune", erzählt Viktoria, die mit ihren Freundinnen aus Graz-Umgebung schon gestern gereist ist. Besonders wichtig sei auch die Sonnencreme, betont die Steirerin.

Erste Eindrücke vom Campingplatz:

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Nova Rock Hitze Pannonia Fields Stimmung …

NOVA ROCK 2015: CAMPINGPLATZ

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Nova Rock Hitze Pannonia Fields Stimmung …

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NOVA ROCK 2015: BESUCHER

Hitzeeinsätze

So gut gerüstet haben sich leider nicht alle Festivalbesucher: "Wir hatten bis Freitagmittag bereits 167 Einsätze. Vor allem wegen Sonnenbränden, Sonnenstichen, aber auch Dehydration. Die Leute trinken leider viel zu wenig Wasser", sagt Thomas Horvath vom Roten Kreuz.

Horvath rechnet, dass es in den kommenden Tagen noch viel mehr werden. "Es ist erst der erste Tag. Da tut sich in der Regel noch nicht so viel. Je länger die Besucher in der Sonne sind, und je mehr Alkohol fließt, umso mehr Einsätze haben wir." Damit die insgesamt rund 100 Sanitäter schnell vor Ort sind, sind sogenannte Mob-Teams im Einsatz. "Wir werden per Funk informiert, wo wir gebraucht werden und können so mit den Tragen rasch zur Einsatzstelle ausrücken", erklärt Horvath. Besuchern, die erst anreisen, empfiehlt er, sich vorab auf der Homepage www.roteskreuz.at zu informieren.

Temperatursturz

AbMontag schlägt das Wetter um: Am Wochenbeginn werden die Wetterverhältnisse entlang der Alpennordseite und im Norden im Vorfeld einer Kaltfront sehr labil. Wiederholt ist es zu Wochenbeginn stark bewölkt und auch teils mächtige Quellwolken entstehen. Immer häufiger gehen Regenschauer und örtlich auch Gewitterregen nieder. Etwas länger kann die Sonne noch im östlichen Flachland mitmischen. Überwiegend sonnig und bis zum Abend weitgehend trocken bleibt es im Südosten Österreichs. Der Wind dreht auf West bis Nordwest und frischt mitunter lebhaft auf. Die Frühtemperaturen liegen zwischen 15 bis 23 Grad und erreichen von Nordwest nach Südost 21 bis 31 Grad.

Eine ausgeprägte "Tiefdruckrinne" beeinträchtigt am Dienstag das Wetter im Großteil von Österreich, die Temperaturen gehen verbreitet und markant zurück. Es regnet wiederholt, am meisten voraussichtlich in Nähe des Alpenhauptkamms und im Süden. Stellenweise sind auch Gewitterzellen eingebettet. Am ehesten kann es ganz im Norden kurze Aufhellungen geben, dort fällt voraussichtlich nur wenig Niederschlag. In den Alpen sinkt hingegen die Schneefallgrenze bis gegen 1.700 Meter Seehöhe. Der Nordwestwind frischt auf und bläst besonders im Wiener Becken und im nördlichen Burgenland oft lebhaft bis stark. Nach zehn bis 17 Grad am Morgen erreichen die Tageshöchsttemperaturen nur noch Werte zwischen elf bis 19 Grad.

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