Wählen Sie KURIER als bevorzugte Google-Quelle

Neuer Eisenstädter Dompfarrer Filipitsch übernimmt auch Caritas

Nach gut fünf Jahren verlässt Melanie Balaskovics die Caritas. In „gegenseitigem Respekt und Wertschätzung“, heißt es von der Diözese. Die frühere ORF-Moderatorin möchte Landesdirektorin werden.
Martinsdom Eisenstadt

So überraschend wie die Bestellung ist auch der Abgang von Melanie Balaskovics von der Spitze der Caritas. Nach mehr als fünf Jahren verlässt die frühere langjährige Moderatorin des ORF Burgenland die Caritas wieder und „widmet sich künftig neuen Aufgaben“, hieß es am Mittwoch in einer Aussendung der Diözese. 

Der neue Dompfarrer Norbert Filipitsch soll ab 1. September als Bischofsvikar auch die Geschicke der Caritas Burgenland leiten. 

„Die Arbeit für die Caritas war eine wichtige Aufgabe, bei der für mich das Wohl der Menschen – sowohl unseres Teams als auch der uns anvertrauten Personen – immer im Mittelpunkt stand. Nach dieser intensiven Zeit ist es für mich nun an der Zeit, neue Wege zu gehen“, wird Balaskovics zitiert. Sie  danke Bischof Ägidius Zsifkovics für das in sie gesetzte „große Vertrauen.“

Zum KURIER sagt sie, man habe sich wirklich im besten Einvernehmen getrennt. Sie habe die Caritas in den vergangenen fünfeinhalb Jahren zu einer „modernen Organisation“ umgebaut. Zuletzt habe es aber Auffassungsunterschiede gegeben, ihre Vorstellungen und die der Diözese seien nicht immer deckungsgleich gewesen. Balaskovics bestätigte, dass sie sich für den Posten der ORF-Landesdirektorin beworben hat.

Filipitsch bringe Erfahrung für diese  Aufgabe mit und werde einen „guten Übergang in der Leitung der Caritas Burgenland gewährleisten“. Er werde den eingeschlagenen Kurs der Caritas verlässlich fortführen und die soziale Arbeit im Burgenland weiterentwickeln.

Der KURIER hat zuletzt über den - nicht unumstrittenen - Wechsel Filipitschs von Pinkafeld nach Eisenstadt berichtet. Der designierte Dompfarrer meinte im Bericht, er sei „kein Wunderwuzzi“. Wie es scheint, hat er untertrieben.

Kommentare