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Chronik Burgenland
09/12/2020

Neue Station als Geschenk für das Krankenhaus Güssing

Künftiges Angebot ab 2022 zielt vor allem auf die ältere Generation ab.

von Michael Pekovics

Eines hat das Krankenhaus Güssing schon immer ausgezeichnet: seine bewegte Geschichte. Am Freitag wurde ein neues Kapitel begonnen. Bis 2022 soll das südlichste Haus der burgenländischen Krankenanstalten (Krages) mit einer neuen Station für Akutgeriatrie und Remobilisation (AGR) aufgewertet werden. Durch die rund 8 Millionen Euro teure Investition entstehen 24 neue Betten und vier ambulante Behandlungsplätze.

Spital wird aufgewertet

Damit wird der Standort Güssing massiv aufgewertet, betonte Landeshauptmann Hans Peter Doskozil bei der Präsentation der Pläne: „Eine moderne, wohnortnahe Gesundheitsversorgung braucht Investitionen.“ Das Krankenhaus Güssing werde künftig neben Grund- und Akutversorgung eine wichtige Rolle für die ältere Generation spielen.

Denn zu den Aufgaben der neuen AGR-Station gehört neben der Behandlung von akuten Erkrankungen auch die daran anschließende Versorgung. Betroffene sollen auch nach ihrer Behandlung ein möglichst selbstständiges Leben führen können, ihre Lebensqualität soll also erhalten und ihre Rehabilitationsfähigkeit hergestellt beziehungsweise gestärkt werden.

„Mit dem Masterplan Burgenlands Spitäler werden einige Weichen neu gestellt“, sagt Krages-Geschäftsführer Hubert Eisl. „Wir werden die häuserübergreifende Zusammenarbeit stärken und Güssing eine neue Fokussierung auf die Zukunft geben – von der inneren Medizin über die Orthopädie bis zur Akutgeriatrie und Remobilisation – vor allem als Angebot für die ältere Generation.“

AGR-Station für Norden

Die Region rund um Güssing ist dafür prädestiniert, weil der Anteil der Menschen über 65 Jahre einer der höchsten in ganz Österreich ist.

Aber auch für das Nordburgenland ist eine neue Station für Akutgeriatrie und Remobilisation (AGR) in naher Zukunft geplant – und zwar am Standort Kittsee. Diese wird dann ab 2030 in den neuen Standort Gols übersiedeln – so wie alle Dienstleistungen, die derzeit in Kittsee erbracht werden. Wie der KURIER bereits berichtet hat, plant das Land ja den Neubau eines Krankenhauses in Gols, um damit Kittsee zu ersetzen.

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