Neue Infrastruktur: In diesen Gemeinden wird im Sommer gebaut

Die Arbeiten auf einigen Baustellen der Energie Burgenland (am Bild Alexander Kucher und Metin Kaydi) haben bereits begonnen
Energie Burgenland modernisiert das Gas- und Stromnetz im Burgenland. Die Arbeiten sind bis zum Herbst abgeschlossen.

Die Energie-Burgenland-Tochter Netz Burgenland investiert heuer ebenso wie im Vorjahr 100 Millionen Euro ins Leitungsnetz. Unter anderem sind die Erneuerung des Erdgasnetzes und Modernisierungen bei Umspannwerken geplant, berichtete Geschäftsführer Peter Sinowatz.

Die Erneuerung des Erdgasnetzes läuft schon seit 2015. Damals wurde ein Erneuerungsprogramm begonnen, das auf rund 20 Jahre ausgerichtet ist. Rund sechs Millionen Euro werden aufgewendet, um pro Jahr 20 Kilometer Gasrohrleitungen zu ersetzen. Insgesamt umfasst das burgenländische Gasnetz etwa 55.000 Anschlüsse und ist rund  2.600 Kilometer lang.

Gebaut wird im heurigen Jahr in zahlreichen Gemeinden des Landes. In Hirm, Eisenstadt, Schattendorf, Parndorf, Oberwart und Neusiedl am See haben die Bauarbeiten bereits begonnen. Weitere Gemeinden, in denen Gasleitungen modernisiert werden, sind Bad Sauerbrunn, Mattersburg, Pöttsching, Pinkafeld, Großpetersdorf und Bad Tatzmannsdorf. Die größten Sanierungen von Gasleitungen werden in Parndorf (3,1 Kilometer), Eisenstadt, Hirm und Oberwart (jeweils 3,0 Kilometer) über die Bühne gehen. Auch in Neusiedl am See beläuft sich die Länge der Sanierung  auf über 2,3 Kilometer.

Arbeiten am Gasnetz in mehreren Gemeinden

Arbeiten an Umspannwerken wird es in Zurndorf und Rotenturm geben, wo die bestehenden Werke verstärkt werden, und in Frauenkirchen, wo das Werk modernisiert werden soll. In Steinbrunn wird ein neues Umspannwerk gebaut. Das Bauwerk wird das 21. Umspannwerk der Netz Burgenland sein, die außerdem 2.800 Trafostationen und 9.800 Kilometer Stromleitungen betreibt und so 160.000 Kundenanlagen mit Strom versorgt.

Die Arbeiten am Stromnetz verteilen sich über das ganze Burgenland von Nord bis Süd. Parndorf, Zurndorf und Bruckneudorf stehen im Nordburgenland ebenso auf der Liste wie Eisenstadt, St. Georgen, Hirm und Forchtenstein. Im Mittelburgenland wird im heurigen Jahr in Lackenbach, Raiding, Weppersdorf, St. Martin und Neckenmarkt gebaut, während im Süden in Wolfau, Rettenbach, Pinkafeld, Rauchwart, Jennersdorf, Mühlgraben und am Königsdorf Arbeiten am Stromnetz auf dem Programm der Netz Burgenland stehen.

Neue Stromleitungen für das Burgenland

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