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Chronik Burgenland
01/10/2022

Mordversuch in Frauenkirchen: 23-Jähriger stach auf Stiefvater ein

Ein Streit zwischen Stiefsohn und Stiefvater endete mit Messerstichen: 47-Jähriger wurde ins AKH geflogen.

Ein Familienstreit in Frauenkirchen (Bezirk Neusiedl am See) ist am vergangenen Wochenende in eine Bluttat ausgeartet. Wie die Landespolizeidirektion Burgenland am Montag berichtet, habe sich der Vorfall bereits am späten Samstagnachmittag zugetragen. In einer Privatwohnung soll es zu einem aggressiven Streit zwischen einem 23-Jährigen und dessen Mutter gekommen sein. 

Opfer rettete sich zu Rettungsstützpunkt

Als der 48-jährige Stiefvater schlichtend eingreifen wollte, richtete sich der Zorn seines Stiefsohnes auf ihn. Der 23-Jährige stehe laut Polizei im Verdacht, mit einem Messer drei Mal auf den Rücken des 48-Jährigen eingestochen zu haben. Der Verletzte habe daraufhin die Flucht ergriffen und konnte sich zum nahe gelegenen Rotkreuz-Stützpunkt retten, wo er Erste Hilfe erhielt.

Danach wurde er mit dem Notarzthubschrauber in das AKH Wien geflogen. Der Mann soll mittlerweile außer Lebensgefahr sein.

Verdächtiger leidet angeblich unter Psychosen

Der 23-jährige Tatverdächtige sei laut Polizeiinformationen vermutlich psychisch beeinträchtigt gewesen. Er wurde festgenommen, einvernommen und in die Justizanstalt Eisenstadt eingeliefert. 

Das Landeskriminalamt Burgenland hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

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