Leichtathletik: Beim Meeting im Juli soll ein Weltrekord fallen
Suttner, Dorner, Steiner, Meixner und Helmut Baudis (v.li.).
Eisenstadt wird am 1. Juli erneut zum Zentrum der Leichtathletik: Die „Raiffeisen Austrian Open“ gehen in ihre siebente Auflage und bringen internationale sowie nationale Weltklasseathletinnen und -athleten in die Leichtathletik-Arena. Neuerliches Ziel ist, das Niveau der größten in Europa stattfindenden Leichtathletik-Meetings in Berlin und Madrid zu erreichen.
Dazu braucht es natürlich eine passende Infrastruktur. Landesrat Heinrich Dorner und Bürgermeister Thomas Steiner betonten, dass eine Anlage wie jene in Eisenstadt die Grundlage für ein Meeting dieser Größenordnung bilde. Durch kontinuierliche Investitionen hat sich die Arena zu einem Standort entwickelt, der sowohl für den Spitzensport als auch für den Nachwuchs genutzt wird. Beim „Raiffeisen Austrian Open“ gibt es Bewerbe in den klassischen Disziplinen wie 100-, 200- und 800-Meter, Stabhochsprung sowie Speer- und Diskuswurf.
Zu Fuß mit 19 km/h
Ergänzt wird das Programm durch neue Formate: Erstmals steht der Bewerb „1 Meile Gehen“ auf dem Plan, bei dem ein Weltrekordversuch vorgesehen ist. Bis zu 19 Kilometer pro Stunde sind die Frauen dabei rund sechs Minuten lang unterwegs, beschrieb Meeting-Director Rolf Meixner bei der Präsentation des Programms. Beim heurigen Meeting wird auch der burgenländische Nachwuchs gezielt mit einem 60-Meter-Lauf eingebunden.
Größte Herausforderung sei heuer die Kostensteigerung gewesen, vor allem für die Anreise der Athleten. Meixners Ziel ist, erneut Österreichs bestbesetzte olympische Sommersportveranstaltung zu bieten. Am Start sollen die österreichische Spitze sowie Medaillengewinner sein. Die vollständige Starterliste soll im Juni vorgestellt werden. Die burgenländischen Lokalmatadore wie Caroline Bredlinger oder Raphael Pallitsch werden jedoch fehlen, weil ihre Disziplinen beim „Raiffeisen Austrian Open“ nicht auf dem Bewerbsprogramm stehen.
Für Stadtchef Steiner ist die Veranstaltung „weit mehr als nur eine Sportveranstaltung“: Sie sei internationales Aushängeschild und Impuls für den Nachwuchs. Trotz steigender Kosten könne das Event dank breiter Unterstützung durchgeführt werden. Auch Raiffeisen unterstützt bereits zum siebenten Mal. Generalsekretär Helmut Baudis bezeichnete die Austrian Open als Beispiel dafür, was durch das Zusammenspiel aller Beteiligten möglich sei.
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