Alfons Mensdorff-Pouilly wird die Verwaltungsstrafe bezahlen und will die Mängel beheben

© KURIER/Jeff Mangione

Kontrolle
12/19/2014

Fasanzucht: Mensdorff-Pouilly muss zahlen

Bezirkshauptmannschaft verhängt Verwaltungsstrafe

„Die Amtstierärztin hat die Kontrolle der Volieren von Herrn Mensdorff-Pouilly durchgeführt“, sagt Güssings Bezirkshauptfrau Nicole Wild. Für einen Mangel bei einige Volieren für seine Fasane hat der Lobbyist und Jagdherr aus Luising eine Verwaltungsstrafe bekommen.

Wie der KURIER berichtet hat, zeigte der Verein gegen Tierfabriken (VgT) Mensdorff-Pouilly wegen Missständen in seinen Volieren an. Es gebe darin zu wenig Bewuchs, die Höhe der Volieren sei unzureichend und die Tiere würden illegal, erst kurz vor der Jagdzeit ausgesetzt.
Die Amtstierärztin habe zehn Gehege überprüft, wovon in sieben Fasane gehalten werden. „Der Bewuchs ist bedingt durch die Jahreszeit spärlich“, sagt Wild, deshalb gebe es hier keine Beanstandung. „Im Juli sieht das anders aus“, erklärt Alfons Mensdorff-Pouilly im KURIER-Gespräch.

Die rund 400 Fasane in den sieben Gehegen, hätten, laut Auskunft der Behörde, auch nicht die vom Gesetz her geforderten acht Quadratmeter Platz pro Tier, deshalb müssen die anderen drei Volieren ebenfalls für die Tiere geöffnet werden. „Das haben wir schon erledigt und die Fasane aufgeteilt“, sagt Mensdorff-Pouilly.

Strafe wegen Volieren Höhe

Ein weiterer Kritikpunkt der Kontrolle war die Höhe der Gehege. „Laut Tierhalteverordnung muss das Gehege zweieinhalb Meter hoch sein“, sagt Wild. Einige der Volieren von Mensdorff-Pouilly hatten lediglich eine Höhe von zwei Metern. Deshalb wurde ein Verwaltungsstrafverfahren eingeleitet. „Das ist richtig, wir hatten einige Fasane in einer Voliere für Rebhühner, die nur zwei Meter hoch sein muss. Diese Voliere haben wir aber schon geräumt“, sagt Mensdorff-Pouilly.

Die Anschuldigung des Vgt, dass die Fasane erst kurz vor den Jagden ausgewildert werden, konnte die Amtstierärztin nicht bestätigen. „Darauf gibt es keine Anzeichen“, sagt Wild. Die Fasane sollen im März freigelassen werden, bis dahin wird es noch weitere Überprüfungen durch die Behörde geben. „Im Jänner steht die nächste Kontrolle an“, sagt Wild. Über die Höhe der Strafe will, die Bezirkshauptfrau keine Auskunft geben.

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