Alfons Mensdorff-Pouilly wurde angezeigt.

© KURIER/Jeff Mangione

Tierschutz
12/16/2014

Mensdorff-Pouilly wegen Fasanzucht angezeigt

Tiere sollen nicht artgerecht gehalten werden.

Der Verein gegen Tierfabriken (VgT) hat bei der Bezirkshauptmannschaft Güssing eine Sachverhaltsdarstellung eingebracht. Demnach soll der adelige Lobbyist und Jagdherr Alfons Mensdorff-Pouilly bei seinem Anwesen in Luising Fasane nicht artgerecht halten.

Die Vögel seien in zu niedrigen und unzureichend ausgestatteten Volieren untergebracht. Zudem müssten die Fasane laut Jagdverordnung vor Beginn der Schusszeit am 1. Oktober ausgesetzt werden. Mitte Dezember hätten sich aber noch immer Fasane in den Volieren befunden.

Die Vorwürfe des VgT wurden an die Amtstierärztin weitergeleitet. "Sie wird die Anzahl der Tiere und die Haltungsbedingungen überprüfen", sagt Güssings Bezirkshauptfrau Nicole Wild.

Alfons Mensdorff-Pouilly versteht die Aufregung nicht: "Wir haben die gezüchteten Fasane schon im Juli ausgesetzt." Nach den heurigen Jagden habe man die Volieren wieder geöffnet, um die Vögel vor Raubwild und Greifvögeln zu schützen. "Im März lassen wir die Fasane wieder frei", sagt Mensdorff-Pouilly. Derzeit würden lediglich ein paar Hundert Vögel auf 6000 Quadratmeter gehalten. Die Überprüfung der Volieren durch die BH sei für ihn "kein Problem".

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