© Energie Burgenland

Oberwart
04/05/2019

Energie Burgenland eröffnet neues Fernheizwerk

In nur sechs Monaten Bauzeit wurde das Fernheizwerk errichtet, betrieben wird es mit regionalem Hackgut.

Die Energie Burgenland hat am Freitag ihr neues Fernheizwerk in Oberwart offiziell in Betrieb genommen. In die Anlage, deren Biomassekessel eine Leistung von bis zu 5 Megawatt erbringt, wurden nach Unternehmensangaben 4,6 Mio. Euro investiert. Mit dem Bau des Werkes war im Mai des Vorjahres begonnen worden, seit November lief ein Probebetrieb.

Als Brennstoff für die Anlage wird regionales Waldhackgut aus einem Umkreis von 50 Kilometern eingesetzt, das den Bedarf von 3.500 Tonnen absolut trockenen Holzes abdecke. Weiters werden Innovationen wie eine power2heat-Anlage mit einer Leistung von 350 kW im Zusammenhang mit dem Projekt Smart City Oberwart umgesetzt.

 

Versorgung

Ab sofort können das Krankenhaus, sämtliche Gemeindeobjekte, das Einkaufszentrum Oberwart sowie die Zentralmusikschule und Gebäude der Oberwarter Siedlungsgenossenschaft mit erneuerbarer Wärme versorgt werden, erläuterte der Vorstandsvorsitzende der Energie Burgenland, Michael Gerbavsits. „Das neue Heizwerk der Energie Burgenland leistet einen maßgeblichen Beitrag zur angestrebten Energieautarkie des Burgenlandes bis 2050“, stellte Landesrätin Astrid Eisenkopf (SPÖ) fest.

Überschüssiger Strom wird in Wärme umgewandelt. Ein Wärmespeicher mit einem Fassungsvolumen von 214 Kubikmetern ist laut Energie Burgenland der größte Pufferspeicher des Energie-Konzerns. "Prozesse wie die Holzbestellung und die Holzübernahme werden über eine App ermöglicht", erklärt Vorstandsdirektor Alois Ecker.

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