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Chronik Burgenland
10/17/2020

Eisenstadt lädt zum maskierten Adventzauber

Eisenstadt lädt trotz Corona zum vorweihnachtlichen Markt – unter Auflagen, so wie in Wien.

von Michael Pekovics

Lange war in der Landeshauptstadt Eisenstadt getüftelt worden, in welcher Form der traditionelle Weihnachtsmarkt in der Fußgängerzone trotz Corona-Krise stattfinden kann. Zahlreiche andere Veranstalter haben ihre Adventmärkte für heuer schon abgesagt, weil die Durchführung in keiner Relation zum Aufwand steht (der KURIER hat berichtet).

Nicht so in Eisenstadt, wo am Freitag das Konzept für den ab 26. November stattfindenden Weihnachtsmarkt präsentiert wurde. Gleich vorweg: Den klassischen Christkindlmarkt wird es heuer nicht geben, aber die Besucher können Livemusik, weihnachtliche Stimmung und in einigen abgegrenzten Bereichen auch Glühwein genießen. Und es herrscht allgemeine Maskenpflicht im Marktgebiet. „Alles anders“, betont Bürgermeister Thomas Steiner (ÖVP), kündigt aber trotzdem ein umfangreiches Programm an.

Sicherheit geht vor

Zu verdanken ist das einem umfangreichen Präventionskonzept, mit dem ein sicherer Besuch gewährleistet werden soll. Grundlage dafür war das Sommerformat „Music in the City“, die kleinen Konzerte in der Fußgängerzone wurden gut besucht. Zwar müsse man, anders als im Sommer, auf die Liegestühle verzichten, dennoch gebe es von „Donnerstag bis Sonntag Livemusik in der Nähe der weihnachtlich geschmückten Schanigärten“, verspricht Stadtchef Steiner. Auftreten sollen vor allem Musikgruppen aus der Region.

Die Gastronomie ist jedenfalls bereits zum Großteil mit an Bord. Zahlreiche Gastgärten werden mit Heizstrahlern und Decken winterfest gemacht und weihnachtlich dekoriert. Dazu gibt es täglich einen räumlich ausgedehnten Weihnachtsmarkt mit fünf Handels- und Kunsthandwerksständen sowie im Stil von Adventfenstern geschmückte Dekorationshütten.

Markt wird größer

„Unser Vorteil ist die große Fläche, die wir in der Fußgängerzone zur Verfügung haben. Wir werden den Weihnachtsmarkt vom Rathaus bis in die obere Fußgängerzone ausweiten“, sagt Steiner. Dafür wurde die Sperrstunde mit 20 Uhr festgelegt.

Die Konsumation von Getränken, dazu gehören auch alkoholische, wird neben den Schanigärten zusätzlich in zwei eigenen Bereichen möglich sein – statt einer wird es heuer zwei von Vereinen der Stadt betriebene Hütten geben. In jedem Bereich dürften sich aber maximal 100 Personen gleichzeitig aufhalten.

Einige beliebte Events für die Kinder müssen aber entfallen: Der Nikolobesuch und der Erlebnisumzug können nicht stattfinden. Stattdessen gibt es eine neue, mobile Attraktion – die Stadtbuslinie 4, die ab 1. Dezember als Weihnachtsbus unterwegs sein wird. Damit den Jüngsten am Weihnachtsmarkt nicht langweilig wird, wird „Frau Holle“ wieder täglich Geschichten vorlesen. Außerdem gibt es einen Indoorspielplatz mit Adventkranzbasteln, Zauberern und einem eigenen Weihnachtsprogramm.

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