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Strom aus der Region für E-Busse des Landes

Burgenland baut E-Bus-Infrastruktur aus: 20 neue Ladesäulen und neun Fahrzeuge im Einsatz.
Drei Männer stehen neben einem Linienbus und einer blauen Ladesäule für Elektrofahrzeuge.

Der Umstieg auf emissionsfreie Busse nimmt Fahrt auf. Die Verkehrsbetriebe Burgenland (VBB) haben landesweit 20 neue Ladesäulen für Busse an zehn Standorten in Betrieb genommen. Gleichzeitig sind inzwischen neun E-Busse auf den Straßen unterwegs. Sie bedienen vor allem Zubringerlinien im Mittel- und Südburgenland und werden mit regional erzeugtem Wind- und Sonnenstrom geladen.

„Ein weiterer Meilenstein ist erreicht – und er zeigt, wohin die Reise geht“, sagt Verkehrslandesrat Heinrich Dorner (SPÖ). Insgesamt verfügt die VBB nun über rund 60 Ladepunkte. Die neue Infrastruktur soll sicherstellen, dass die Busse nicht nur nachts, sondern auch tagsüber während kurzer Betriebspausen nachgeladen werden können.

Zum Einsatz kommen zwei unterschiedliche Fahrzeugtypen. Der zwölf Meter lange eCitaro bietet Platz für 36 Sitz- und 41 Stehgäste und erreicht laut VBB eine Reichweite von bis zu 300 Kilometern. Ergänzt wird die Flotte durch kompaktere K-Busse mit 20 Sitzplätzen.

5,7 Mio. Euro investiert

Die Elektrifizierung stellt das Land vor besondere Herausforderungen. „Die langgestreckte Form und die Topografie des Bundeslandes erfordern eine deutlich dichtere Ladeinfrastruktur als in kompakteren Regionen“, betont Dorner. Deshalb wurden die Ladepunkte über das gesamte Bundesland verteilt.

Die Investitionen belaufen sich auf rund 5,7 Millionen Euro. Ein Großteil davon wurde durch Fördermittel der Europäischen Union und der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft finanziert. Laut VBB-Geschäftsführer Johannes Jandrisevits wurden die Mehrkosten der E-Busse gegenüber konventionellen Fahrzeugen zu rund 80 Prozent gefördert, die Ladeinfrastruktur zu 40 Prozent.

In den kommenden Jahre sind weitere Schritte zur Dekarbonisierung des öffentlichen Verkehrs im Burgenland geplant.

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