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Neue Stimme in den VBB-Bussen: Krutzler als Burgenlands Chris Lohner

Christoph Krutzler wird neue Stimme der VBB. Künftig erzeugt KI Bus- und Stationsansagen mit seiner Stimme - so wie in den ÖBB mit Chris Lohner.
Ein lächelnder Mann steht vor Mikrofonen und einem Notenständer in einem Tonstudio.

Christoph Krutzler ist die neue Stimme der Verkehrsbetriebe Burgenland. In einem Studio im Südburgenland fanden dieser Tage die Aufnahmen für die künftigen Ansagen in Bussen und Stationen statt.

Dabei spricht der Schauspieler nicht jede künftige Durchsage einzeln ein. Die Aufnahmen dienen als Datenmaterial für eine Künstliche Intelligenz, die Krutzlers Stimme klonen kann. Neue Stationsnamen und Ansagen sollen dadurch künftig automatisch erzeugt werden.

Für das KI-Training musste Krutzler ungewöhnliche und teils witzige Texte einlesen. Darin kamen auch burgenländische Ortsnamen wie Kleinzicken, Deutsch Tschantschendorf oder Zurndorf vor. „Die Texte sind zum Teil so arg, dass ich glatt überlege, eine Lesung damit zu machen“, scherzt Krutzler zwischen den Aufnahmen.

Die Einladung, offizielle Stimme der VBB zu werden, nahm der gebürtige Südburgenländer gerne an. Als neuer künstlerischer Leiter der Sparte Erwachsenentheater in den Kulturzentren Burgenland ist Krutzler zugleich viel beschäftigt.

Fünf Männer stehen lächelnd vor einer roten Backsteinwand.

Christoph Krutzler spricht die neuen Ansagen der Verkehrsbetriebe Burgenland ein.

VBB-Geschäftsführer Wolfgang Werderits sagt dazu: „Wenn eine Stimme stellvertretend für das Burgenland steht, dann die von Christoph Krutzler.“ Die fertigen Ansagen soll es laut Thomas Dunst noch im Sommer geben. Die Aufnahmen seien abgeschlossen, das KI-Training laufe wie prognostiziert.

Auf den Spuren von Chris Lohner und den ÖBB

Mit dem Schritt folgen die VBB einem Prinzip, das Fahrgäste auch von der Bahn kennen: Bei den ÖBB ist Chris Lohner seit Jahrzehnten die bekannte Stimme für Ansagen. Die ÖBB haben ihre Stimme digitalisiert, um Text-to-Speech-Ansagen flexibel einsetzen zu können.

VBB-Geschäftsführer Johannes Jandrisevits spricht von einer „zukunftsorientierten Lösung“ für die Fahrgastinformation. Neue Ansagen könnten künftig schneller und unkomplizierter erstellt werden, der organisatorische Aufwand und zusätzliche Produktionskosten würden sinken.

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