Verkehrsbetriebe setzen drei neue Elektrobusse im Südburgenland ein
Bei der Busübergabe: VBB-Chefs und Stefan Kutsenits.
Die Verkehrsbetriebe Burgenland (VBB) nehmen drei neue Elektrobusse in Betrieb. Eingesetzt werden die barrierefreien 20-Sitzer im Südburgenland auf den Linien B27 zwischen Jennersdorf und Güssing, B3 (Stegersbach-Rudersdorf) und B4 (Markt Allhau-Pinkafeld). Die Busse wurden vom Hornsteiner Unternehmen K-Bus zugekauft.
Acht Meter ist der neue Elektrobus lang. Aufgebaut hat ihn das Unternehmen K-Bus im eigenen Werk in Slowenien auf Basis eines Iveco. Angetrieben wird der 20-Sitzer von einem 140 kW starken E-Motor. Mit der 111 kWh großen Batterie hat der Heckniederflurbus je nach Einsatzgebiet eine Reichweite von 200 bis 300 Kilometer.
Sitzen oder Stehen
„Umweltfreundlich und vielseitig“, nennt VBB-Geschäftsführer Johannes Jandrisevits den neuen Bus und verweist auf die Rollstuhl-Rampe und den für den Rollstuhltransport vorgesehenen Platz beim hinteren Einstieg.
„Dieses Fahrzeug eröffnet eine neue Klasse an Elektrobussen“, erklärt Stefan Kutsenits senior, Geschäftsführer von K-Bus. „Es ist der erste Bus in der 7,5-Tonnen-Klasse, der sich als Stadt- und als Überlandbus einsetzen lässt.“ Möglich sei das dank der Leichtbauweise. So konnten neben den 20 Sitzplätzen auch 15 Stehplätze untergebracht werden, die ein rasches Ein- und Aussteigen bei Fahrten mit zahlreichen Stationen erleichtern. Kutsenits: „Wenn ich die Menschen in die Busse bringen will, muss ich ihnen Komfort anbieten.“
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