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„Bis zu 50 Prozent Belastung“: Asbest an Ausflugszielen entdeckt

Greenpeace entdeckt Asbest an sieben Ausflugszielen im Burgenland und fordert rasche Sanierung.
Eine Burganlage mit Türmen liegt auf einem bewaldeten Hügel im Grünen.

Die Umweltorganisation Greenpeace hat nach eigenen Angaben an sieben Ausflugszielen im Burgenland eine hohe Asbestbelastung festgestellt. Betroffen sind unter anderem die Burg Lockenhaus (Bild), die Friedensburg Schlaining, die Aussichtswarte Geschriebenstein sowie mehrere Wanderwege und Freizeitanlagen. Laut den Ergebnissen von Laboranalysen wurden teils Asbestgehalte von bis zu 50 Prozent gemessen. 

Greenpeace fordert rasche Sanierungen der betroffenen Flächen sowie Sofortmaßnahmen zum Schutz der Bevölkerung. Dazu zählen etwa Sperren der Bereiche oder das Befeuchten bei Trockenheit. Ein Freizeitunternehmen im Südburgenland sowie die Burg Lockenhaus haben laut der Organisation bereits Maßnahmen zugesagt.

Greenpeace: Land lässt Betroffene allein

Kritik übt Greenpeace am Land Burgenland und der zuständigen Taskforce. Behörden würden laut Organisation vorhandene Möglichkeiten zur weiteren Suche nach belasteten Flächen nicht ausreichend nutzen. Gleichzeitig würden Gemeinden, Betriebe und Betroffene mit den Kosten für notwendige Sanierungen allein gelassen.

Asbest im Burgenland

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Besonders problematisch sei Asbest-Schotter bei Hitze und Trockenheit, da sich Fasern leicht lösen und eingeatmet werden können. Auch eine Verschleppung in Innenräume über Schuhe oder Fahrzeuge sei möglich. Laut Greenpeace haben Anrainerinnen und Anrainer bereits Asbestfasern in Wohnräumen nachgewiesen.

Die Organisation fordert von der Bundesregierung rasche Hilfsgelder aus dem Katastrophenfonds sowie langfristige Lösungen, darunter die Schaffung von Entsorgungsmöglichkeiten und die dauerhafte Schließung betroffener Steinbrüche.

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