© Turbo Projects

Buzz
06/25/2012

"Alles Techno" in der Wiener Staatsoper

Am 7. Juli werden die heiligen Hallen der Wiener Staatsoper zum Nabel der elektronischen Musik. Die erste "Electr.Oper" findet statt.

von Mathias Morscher

Die Wiener Staatsoper ist eigentlich eher für, wie der Name schon sagt, Opern zuständig. Im Rahmen des Jazz Fest dürfen die heiligen Hallen am Ring aber auch von Rock- und Jazzbands bespielt werden. Und zum ersten Mal von DJ`s - samt zugehöriger Visual-Artists. Größen der elektronischen Musik, wie zum Beispiel Carl Craig, verwandeln am 7. Juli das altehrwürdige Haus in eine "Electr.Oper".

Zwei Jahre Arbeit steckten hinter der Umsetzung des Projektes. Eine lange Zeit für einen einzigen Abend, aber "es ist bei einem Gebäude, welches so stark im Fokus der Öffentlichkeit steht, kein leichtes Unterfangen ein solches Projekt in die Realität umzusetzen", sagen die Veranstalter von "Turbo-Projects". Dennoch ist es für die Macher "die passendste Location in Österreich. Das gesamte Gebäude ist für Veranstaltungen geplant und gebaut worden, zwar für Opernaufführungen, doch im Grunde genommen ist es kein weiter Sprung zu dem, was wir hier vorhaben." 

Carl Craig, Moritz von Oswald und Neon Golden

Was sie vorhaben, kann sich sehen lassen. DJ-Größen wie der Detroit-Techno-Pionier Carl Craig, Soundkünstler Moritz von Oswald, Maceo Plex, Jamie Jones und Damian Lazarus werden für den richtigen Sound sorgen. Erwartet werden 2.400 Besucher. Visuals gibt es vom Wiener Kollektiv Neon Golden, die bereits das Stagedesign des "Urban Art Forms" entwarfen.

Eine Veranstaltung im Haus am Ring bringt auch Verantwortung mit sich: "Wir sind uns der Historie des Gebäudes durchaus bewusst und versuchen in erster Linie eine elektronische Musikveranstaltung auf die Beine zu stellen, die dem Ambiente gerecht wird." Einen Dresscode wie man ihn in der Oper erwarten könnte, gibt es nicht. "Erlaubt ist, was Spaß macht."

Was es allerdings zu beachten gibt, ist das Rauchverbot. Ansonsten wird die "Electr.Oper" bis zur in Wien üblichen 6 Uhr-Sperrstunde dauern. Akustisch hingegen wird aufgedreht, dank der massiven Bausweise der Staatsoper gibt es in diesem Bereich keine Einschränkungen, auch wenn man sich mitten in der Stadt befindet.

KURIER.at verlost für die "Electr.Oper" am 7. Juli in der Staatsoper 3x2 Ticktes. Eine eine eMail mit dem Betreff "Alles Techno" an kult(at)kurier.at genügt. Die Gewinner werden per eMail verständigt.

Weiterführende Links

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.