Ein falsches KAC-Tor ohne Folgen

Eishockey
Foto: Agentur Diener/ Kuess Unschuldig: Thomas Koch (hier eine andere Szene) wurde beim Wechseln blockiert

Kein Protest nach dem irregulären 4:3 von Lundmark gegen Graz.

Es war die 63. Minute im Spiel des KAC gegen die Graz 99ers. Jamie Lundmark bekommt im Angriffsdrittel den Puck, der KAC ist in Überzahl. Sturmkollege Koch fährt zum Wechseln, wird aber von einem Grazer zurückgecheckt und ist immer noch mehr als drei Meter Meter von der Bande entfernt. Kochs Ersatzmann ist auch schon außerhalb der Wechselzone, als Lundmark zum 4:3 trifft.

Profi-Referee Warshaw war bei der Szene genauso wenig im Bild wie sein Kollege Gruber oder die Assistenten. Das Tor zählte, der KAC bleibt mit dem zweiten gewonnenen Punkt in Reichweite der Top sechs, weil der Rekordmeister in den letzten beiden Spielen noch Villach überholen könnte.

Das Tor hätte natürlich nicht zählen dürfen, denn die Referees hätten sehen müssen, dass zu viele KAC-Spieler auf dem Eis waren – oder sie hätten eine Strafe gegen einen Grazer wegen Behinderung anzeigen müssen. Allerdings fand diese auch schon zu einem Zeitpunkt statt, als der fünfte  KAC-Spieler bereits auf das Eis kam. Die 99ers legten keinen Protest ein. Er wäre auch sinnlos gewesen.

Am Freitag können die Capitals in Laibach den Play-off-Einzug fixieren. Der KAC muss zum VSV.

(kurier) Erstellt am
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