Austria mit 700.000 Euro Jahresgewinn

Generali Arena, Austria Wien
Die Veilchen werden in der kommenden Saison positives Eigenkapital erreichen.

Sportlich durchlebt die Austria einen mehr als durchwachsenen Herbst. Da kommt die Kunde von schwarzen Zahlen in der Bilanz gerade recht: Im abgelaufenen Geschäftsjahr, das per 30. Juni endete, verbuchte die Austria einen Gewinn von 700.000 Euro. Und das, obwohl man Meister wurde und eine Extra-Zahlung dafür erbringen musste sowie Prämien für 82 Punkte auszuzahlen hatte.

Zum dritten Mal in Folge erwirtschaftete die Austria somit einen Überschuss. Das negative Eigenkapital konnte dadurch von 2,6 auf 1,9 Millionen Euro gedrückt werden. Manager Markus Kraetschmer ist logischerweise zum Frohlocken aufgelegt: „Es zeigt sich, dass die Austria mit ihrer Struktur auch unter außergewöhnlichen Umständen in der Lage ist, eine positive Entwicklung fortzuführen.“

Vorfreude

Doch dies ist noch nicht alles, die finanzielle Zukunft in Violett sollte noch rosiger werden, wenn das aktuelle Geschäftsjahr per 30. Juni 2014 finalisiert wird. Denn die Teilnahme an der Gruppenphase der Champions League bringt den Wienern einen Umsatz von bis zu 14 Millionen Euro. „Wie viel am Ende übrig bleibt, ist von den verbleibenden zwei Spielen abhängig.“ Und auch davon, ob man im Winter Spieler an den Verteilerkreis lotsen kann oder nicht. Das negative Eigenkapital sollte auf alle Fälle Geschichte sein. Und mehr noch: Es könnte das lukrativste Geschäftsjahr in der Klub-Geschichte werden.

Kraetschmer bleibt aber noch vorsichtig. „Es wird sicher ein einzigartiges Jahr.“ Weil natürlich noch nie so viel Geld wie gegenwärtig in der Champions League ausgezahlt wird. „Das hat es früher nicht gegeben, auch nicht in dem tollen Jahr, als wir im UEFA-Cup bis ins Viertelfinale gekommen sind.“

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