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Award
09/14/2012

Landesmeister im Bauen

Einfamilienhäuser, Restaurants oder Firmenzentralen: Der Niederösterreichische Baupreis zeichnet zum sechsten Mal herausragende Architektur im Bundesland aus. Jetzt stehen die Gewinner fest.

von Claudia Elmer

Die Zahlen sprechen für sich: 140 Häuslbauer, Baumeister und Architekten reichten in diesem Jahr ihre Werke beim Niederösterreichischen Baupreis ein. Zum Vergleich: Als der Wettbewerb im Jahr 2006 ins Leben gerufen wurde, nahmen nur 47 Planer und Bauherren teil. Seither verdreifachten sich die Einsendungen.

Bereits zum sechsten Mal suchte das Bundesland die besten Gebäude – vom Wein- bis zum Mostviertel und vom Wald- bis zum Industrieviertel. Die Anzahl der Projekte ist ein Indiz dafür, wie lebendig die Architekturszene rund um Wien ist. Ob Einfamilienhaus, Kindergarten oder Hochwasserschutzanlage: Die Chance nutzten viele. Schließlich konnte jeder mitmachen, der in den vergangenen vier Jahren einen Um-, Neu-, oder Zubau realisiert hat. Vier Kriterien sind für die Prämierung ausschlaggebend: die handwerklich-technische Leistung, die zeitgemäße Planung, Gestaltung und Objektumsetzung, die ökologische und nachhaltige Bauweise sowie die wirtschaftliche und nutzungsorientierte Funktionalität.

Platz 1

Wohnraum finden – das klingt einfach. Wie schwierig es aber sein kann, erlebte ein Bauherr aus Maria Enzersdorf: Kein bestehendes Haus erfüllte seine Vorstellungen hinsichtlich Lage, Architektur oder Ausstattung. Daher deponierte er seinen Wunsch nach einem geradlinigen Gebäude bei den Planern von Arge x42 und Architekt Lothar Jell-Paradeiser. Das ausgewählte Grundstück war ein kleiner, unbebauter Platz im Grünen auf dem Areal eines ehemaligen Gutshofes.

Heute erinnert kaum noch etwas an den schmalen Bauplatz: Im Wohnhaus "G12", mit einer Grundfläche von 136 Quadratmetern, sind drei flexibel nutzbare, lichtdurchflutete Wohneinheiten mit identem Grundriss, riesigen Balkonen und großzügigen Fensterflächen entstanden. "Die übergroßen Balkone waren uns ein besonderes Anliegen. Erst ab dieser Größe sind sie ein vollwertiger Terrassenersatz", sagt Christoph Gaber von Arge x42.

Obwohl das Gebäude, das den ersten Preis gewonnen hat, simpel wirkt, war die Herausforderung groß: "Einfachen, auf das Wesentliche reduzierten Häusern, sieht man jede Ungenauigkeit an. Sie sind sehr aufwendig in der Detailplanung und bedürfen einer sorgfältigen Bauaufsicht sowie sehr gewissenhaft arbeitenden ausführenden Firmen", so Gaber. Dem pflichtet die Jury bei: "In einer kompromisslosen Detailgenauigkeit konzipierten die Planer beim Wohnbau G12 ein Objekt mit hohem architektonischen Anspruch", so die Worte der Jury.

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