© BUS:STOPS Krumbach/ Adolf Bereuter

Bushaltestellen
10/10/2014

Kunstvoll warten

In der Vorarlberger Gemeinde Krumbach gestalteten internationale Architekturbüros sieben besondere Bushaltestellen. Handwerker aus der Region haben die Entwürfe umgesetzt.

von Claudia Elmer

Wie man aus der Not eine Tugend macht – dafür liefert Krumbach ein gelungenes Beispiel. Baufällig gewordene Bushaltestellen sollten erneuert werden. Aus dieser Notwendigkeit heraus entwickelte der Verein "Kultur Krumbach" eine ungewöhnliche Idee: Zum Lohn von einer Woche Urlaub im Bregenzerwald wurden sieben Architekturbüros aus Spanien, Chile, Norwegen, Belgien, China, Japan und Russland eingeladen, neue Wartehäuschen zu entwerfen. Um Einblick in die Kulturlandschaft des Bregenzerwaldes, die regionale Architektur- und Handwerkszene zu erhalten, reisten die Teilnehmer für Studienzwecke ins Ländle.

Kuratiert wurde das Projekt von Dietmar Steiner, Direktor des Architekturzentrums Wien (Az W).
Beim Entwurf der BUS:STOPS ließ man den Künstlern alle Freiheiten, Bedingungen waren lediglich ein Bezug zur Region, die Verwendung von widerstandsfähigem Material und Funktionalität.

Weil der Dialog zwischen dem traditionsreichen Bregenzerwälder Handwerk und internationaler Architektur im Vordergrund stand, wurde jedes Büro von Architekten aus der Region und lokalen Handwerkern begleitet. Entstanden sind funktionale Nutzbauten, die – mit wenigen Ausnahmen – vor Wind und Wetter schützen. Zugleich stehen sie wie Skulpturen in der Landschaft und rücken die Bedeutung des öffentlichen Verkehrs ins Bewusstsein.

www.kulturkrumbach.at

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