Schätzungen zufolge sind 44 Millionen Menschen weltweit von Demenz betroffen

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Ministerkonferenz
03/16/2015

WHO schlägt Alarm: Immer mehr Demenzkranke

Verdreifachung bis 2050. Hilfe soll verstärkt werden.

Weltweit wächst mit der Lebenserwartung der Menschen auch die Zahl der Demenzkranken. Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation WHO steigt sie um rund 28 Millionen innerhalb der nächsten 15 Jahre. Während derzeit rund 47,5 Millionen Menschen unter einer Form von bisher nicht heilbarem Gedächtnisverlust leiden, würden es im Jahr 2030 bereits 75,6 Millionen sein und 135,5 Millionen bis 2050.

Die Vorhersagen veröffentlichte die WHO am Montag anlässlich ihrer ersten globalen Ministerkonferenz zum Problem der Demenz. Dabei erörtern Mediziner, Forscher und Politiker am Montag und Dienstag Möglichkeiten einer verstärkten internationalen Kooperation zur Eindämmung der Demenz.

Obwohl es noch keine Heilung für Demenz gibt, könnte den Betroffenen nach Einschätzung der WHO mehr Hilfe gewährt werden. Dazu gehörten mehr Bemühungen um Früherkennung und zur gezielten Behandlung physischer Leiden, die mit Demenz einhergehen. Ursache ist das Absterben bestimmter Nervenzellen im Gehirn. Die Folgen reichen von Verwirrtheit bis zur schweren Alzheimer-Erkrankung, wobei letztere laut WHO mit 60 bis 70 Prozent die häufigste Demenzart ist.

In Österreich rechnen Experten mit einem Anstieg der Zahl der Demenzfälle um beinahe das Dreifache bis 2050.

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