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Burger
09/28/2015

Was nach einem Big Mac im Körper passiert

Dass der Burger nicht gesund ist, wissen viele. Aber was passiert genau, wenn man ihn trotzdem isst?

Der Big Mac ist ein Klassiker unter den Burgern bei Mc Donald’s. Gesund ist der Dreistöcker allerdings nicht. Er enthält eine hohe Konzentration Transfettsäuren, die laut Studien in Zusammenhang mit Herzkrankheiten, Fettleibigkeit, Diabetes und Krebs stehen. Zudem bräuchten sie deutlich länger als durchschnittliches Essen, bis sie verdaut werden. Ein amerikanisches Vergleichsportal für Fast-Food-Preise hat nun recherchiert, was im Körper innerhalb der ersten 60 Minuten passiert, nachdem man einen Big Mac gegessen hat.

Die ersten 10 Minuten: In der Geschichte der Menschheit war Nahrung meist nur knapp verfügbar. Unser Gehirn belohnt uns daher für die Wahl hochkalorischen Essens, das für längere Zeit Nährstoffe ausgibt. Heute ist das nicht mehr aktuell - wir essen im Schnitt ausreichend Kalorien. Der Big Mac kommt auf mehr als 500 Kalorien, wodurch im Gehirn bestimmte Neurotransmitter des Belohnungszentrums ausgeschüttet werden. Diese Stoffe, darunter Dopamin, das auch beim Konsum mancher Drogen zum Einsatz kommt, sorgen dafür, dass wir uns nach dem Verzehr eines Big Macs erst einmal gut fühlen.

Nach 20 Minuten: Die Brötchenscheiben des Big Macs enthalten laut dem Internetportal große Mengen zuckerhaltigen Maissirup. Dieser Glukose-Fruktose-Sirup kann abhängig machen und löst im Körper das Verlangen nach mehr aus. Der Inhaltsstoff kann zudem Herzkrankheiten und Diabetes begünstigen.

Nach 30 Minuten: 970 Milligramm Natriumsalz sind in einem Big Mac enthalten. Das ist nicht nur sehr viel, es entzieht dem Körper auch Flüssigkeit. Die Folge: Wir bekommen Durst. Cola und Co. stehen dazu schon bereit. Der hohe Salzgehalt fordert zudem die Nieren, das Herz muss stärker arbeiten, wodurch der Blutdruck steigt.

Nach 40 Minuten: Der Big Mac ist längst verschlungen und trotzdem kommt schon wieder ein Hungergefühl auf? Grund dafür ist, dass der Blutzuckerspiegel total durcheinander ist. Der Glukose-Fruktose-Sirup ist im Verdauungstrakt angekommen und sorgt für eine erhöhte Insulinausschüttung. Im Endeffekt führt das dazu, dass der Körper nach noch mehr Essen verlangt, heißt es auf der Plattform. Für viele führt der Weg daher an einem Nachtisch nicht vorbei.

Nach 60 Minuten: Normalerweise wird Nahrung im Körper innerhalb von ein bis drei Tagen verdaut. Durch den hohen Fettanteil im Big Mac dauert das bei dem Burger aber deutlich länger. Die Schaugrafik des Internetportals endet mit dem Appell, den Big Mac nicht allzu oft zu essen, da ein zu häufiger Konsum des Burger-Klassikers und von ähnlichen Produkten die Gesundheit ernsthaft gefährden kann.

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