Wissen und Gesundheit
12.12.2017

Vanillin reduziert Schuppenflechte

Labor-Mäuse zeigten weniger Entzündungsprozesse.

Vanille-Geschmack ist nicht nur in Weihnachtsbäckerei beliebt: Das künstlich hergestellte Vanillin ist Bestandteil vieler Produkte bis hin zu Parfüms. Das beliebte Würzmittel könnte jedoch auch helfen, Schuppenflechte (Psoriasis) zu behandeln und sogar zu verhindern. Zumindest in einer Studie mit Mäusen gelang es Forschern aus China und Taiwan, die Symptome zu verhindern. Ihre Untersuchung wurde nun im Fachmagazin Journal of Agricultural and Food Chemistry veröffentlicht.

Einfluss auf Interleukine

Vanillin schien dabei Effekte auf verschiedene Interleukine (bestimmte Proteine des Immunsystems) zu haben, die an den Entzündungsprozessen der Haut bei Schuppenflechte beteiligt sind. Bei Mäusen mit Schuppenflechte, die sieben Tage lang hohe Dosen (50- und 100 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht) erhielten, zeigten sich keine Entzündungen. Die Interleukine IL-17 und IL-23 reduzierten sich jedoch auch bei Mäusen, die geringere Vanillin-Dosen erhalten hatten.