Sich im jungen Erwachsenenalter gesunde Gewohnheiten einzuüben, verbessert die körperliche Fitness langfristig. Das zeigt eine deutsche Langzeituntersuchung (18 Jahre). Die Forscher ermittelten gesundheitsrelevante Faktoren, die 500 Teilnehmer mussten u. a. immer wieder Fitnesstests absolvieren.

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Studie
11/26/2013

Für Sport ist es nie zu spät

Wer im hohen Alter beginnt, kann seine Aussichten auf ein gesundes Leben verdreifachen.

von Elisabeth Gerstendorfer

Eine britische Studie zeigt, dass selbst sportliche "Spätzünder" gesünder altern. Die Wissenschafter untersuchten 3500 Menschen in einem Alter von durchschnittlich 64 Jahren über einen Zeitraum von acht Jahren. Sie kamen zu dem Schluss: Wer im Alter mit regelmäßigem Sport anfing, erhöhte seine Aussichten auf ein gesundes Altern um das Dreifache, Menschen, die bereits länger sportelten sogar um das Siebenfache.

Senioren, die in Bewegung bleiben, haben eine höhere Chance auf ein Leben ohne chronische oder mentale Krankheit. Regelmäßiger Sport senkte das Risiko von Herzkrankheiten, Schlaganfall, Diabetes, Alzheimer und Depression. Die Wissenschafter berücksichtigten dabei auch andere Faktoren wie Alkoholkonsum, Rauchen oder finanziellen Status.

Sport meint dabei nicht nur Besuche im Fitness Studio, sondern auch normales Gehen. Empfohlen werden 150 Minuten physische Aktivität pro Woche.

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