© Bao Lab, Stanford

Forschung
10/15/2015

Künstliche Haut leitet Druckreiz weiter

Forscher züchteten Zellen, die auf bestimmte Frequenzen reagieren.

Es ist ein weiterer Schritt in der Signalübertragung künstlicher Haut: Forschern der US-Elite-Universität Stanford gelang es erstmals, künstliches, hautähnliches Material so mit elektronischen Sensoren zu versehen, dass diese direkt zu Gehirnzellen weitergeleitet werden. Die Studie wurde jetzt im Magazin "Science" veröffentlicht.

Das Team der Bioingenieure um Zhenan Bao hatte zehn Jahre daran gearbeitet, ein Material zu entwickeln, das der menschlichen Haut ähnelt. Die Schwierigkeit bestand darin, die Fähigkeit der Haut zu imitieren, Berührungen oder Schmerz über Sensoren wahrzunehmen und Signale ans Gehirn zu senden.

Das Herz der Technik ist ein Konstrukt, das aus zwei Schichten besteht. Die obere Schicht enthält einen Abtastmechanismus, der aus Sensoren besteht. Die untere Schicht agiert wie ein Schaltkreis, um die empfangenen, elektrischen Signale zu transportieren und in biochemische Stimuli umzuwandeln, damit sie mit Nervenzellen kompatibel sind.

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