Wissen und Gesundheit
12.04.2017

Können Hitzewallungen auf Herzerkrankungen hinweisen?

Eine Studie hat sich erstmals mit dem Zusammenhang von Herzerkrankungen und Hitzewallungen beschäftigt.

Hitzewallungen sind eines der häufigsten Symptome in der Menopause, mit großen Auswirkungen auf die Lebensqualität von Frauen. Nun zeigt eine neue Studie, dass Hitzewallungen, speziell wenn sie bei Frauen zwischen 40 und 53 Jahren auftreten, ein Signal für Gefäßerkrankungen sein, die zu Herzproblemen führen könnten.

"Wallungen nerven nicht nur"

Die Studie, die im Journal Menopause veröffentlicht wurde, inkludierte 272 Nichtraucherinnen zwischen 40 und 60 Jahren und hat erstmals den Zusammenhang zwischen Hitzewallungen und der Funktion des Endothels (das ist das Innere der Gefäße) untersucht. Herzerkrankungen gelten als eine der häufigsten Todesursachen von Frauen – zukünftig könnten sie bei jüngeren Frauen als möglicher Hinweis auf Herzerkrankungen in Betracht gezogen werden. “Die Wallungen nerven nicht nur, sie haben auch einen Bezug auf die Gesundheit der Gefäße, Knochen und des Gehirns", sagt Dr. JoAnn Pinkerton von der North American Menopause Society.