© REUTERS/Dado Ruvic

Wissen Gesundheit
11/27/2021

Vakzine sollten laut britischem Experten gegen Omikron-Variante schützen

Es sei "äußerst unwahrscheinlich, dass es in einer geimpften Bevölkerung zu einem Neustart einer Pandemie kommt".

Der Mitentwickler des Astra-Zeneca-Impfstoffs, Andrew Pollard, geht davon aus, dass ein neuer Impfstoff gegen die Omikron-Variante des Coronavirus bei Bedarf "sehr schnell" entwickelt werden könnte. Er glaube, dass die vorhandenen Vakzine gegen die zuerst in Südafrika entdeckte neue Variante funktionieren sollten, sagte der Leiter der Oxford Vaccine Group am Samstag der BBC. Dies werde sich aber erst nach weiteren Untersuchungen in den kommenden Wochen herausstellen.

"Es ist äußerst unwahrscheinlich, dass es in einer geimpften Bevölkerung zu einem Neustart einer Pandemie kommt, wie wir ihn letztes Jahr (mit der Delta-Variante) erlebt haben", sagte Pollard. Aber falls erforderlich, seien "die Verfahren zur Entwicklung eines neuen Impfstoffs zunehmend gut geölt, sodass man bei Bedarf sehr schnell handeln könnte".

Nach den Schreckensmeldungen um die "Super-Variante" mit den vielen Mutationen haben sämtliche Impfstoffhersteller bekannt gegeben, ihre Vakzine auf die Omikron-Variante zu prüfen. So ist etwa das Unternehmen Moderna gerade dabei, einen Booster gegen B.1.1.529 zu entwickeln.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.