Coronavirus: Österreich im Wettlauf um weitere Beatmungsgeräte

Derzeit sind 900 lebenserhaltende Beatmungsgeräte ausschließlich für Covid-19-Patienten verfügbar. Wie viele Geräte noch angeschafft werden können, ist offen
Die Gesamtkapazität von 2600 Geräten soll vorerst ausreichend sein. Dennoch will man aufstocken. Das Krankenhaus Zams in Tirol ist bereits knapp am Limit.

Das Krankenhaus Zams in Tirol stößt an seine Grenzen: 54 Covid-19-Patienten werden dort derzeit behandelt, elf lagen Donnerstag auf der Intensivstation, neun wurden beatmet. "Leider benötigen die meisten Patienten, die von den Covid-19-Normalstationen auf die Intensivstation kommen, relativ bald eine Intubation und maschinelle Beatmung“, sagt Intensivmediziner Walter Hasibeder. Er ist Leiter der Abteilung für Anästhesie und operative Intensivmedizin in Zams. Das Spital liegt in der vom Coronavirus am stärksten betroffenen Region Österreichs, im Bezirk Landeck. In ganz Österreich werden bereits an die 100 Covid-19-Patienten auf Intensivstationen betreut.

"Derzeit lernen wir jeden Tag dazu", betont Hasibeder: "Leider benötigen die meisten Patienten, die von den Covid-Normalstationen auf die Intensivstation kommen, relativ bald eine Intubation und maschinelle Beatmung."

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